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| Neuigkeiten vom Engadinerhof | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gästeinformation Nr. 15/2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Engadinerhof Gästeinformation Nr. 15/2008 Pontresina, im April 2008
Während
unsere weiblichen Gäste (hoffentlich) den Frühjahrsputz
erledigen, deren Männer (alibimässig) rund ums Haus
oder im Garten werken und beide dabei vielleicht von ein paar
Tagen Erholung im Engadin träumen, dröhnen bei uns
schon wieder die Bohrer, der Staub steigt uns in die Nase, der
Dreck fliegt uns um die Ohren, kaum dass der letzte Gast unser
Haus verlassen hat. Ein schöner Lärm, wissen wir doch
dadurch, dass wieder Neues entsteht oder Altes endlich repariert
wird. Vielen herzlichen Dank!
Hier unsere aktualisierte Statistik:
Legende:
LN = Logiernächte, AL = Auslastung, HP = Halbpension, U
= Umsatz,
Schweiz: 8.092 LN = 64% Deutschland: 3.737 LN = 29,5% Irland: 264 LN = 2,1% (aber 4,2% vom Getränkeumsatz, wirklich super) England: 187 LN = 1.66% Niederlande: 186 LN = 1.65% Frankreich: 129 LN = 1.14%. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, Spanien, USA, Belgien und Italien.
Gesamtsumme der Investitionen in diesem ersten Halbjahr 2008: CHF 200.000,00. Ich werde Ihnen in diesem Mailing keine einzelnen Geldbeträge mehr auflisten, davon hatten Sie im letzten Rundbrief genug gehört. Sie wissen ja nun, wo (wenigstens teilweise) „Ihr“ Geld hingeht.
Am letzten Tag vor dem Wintersaisonstart konnten wir den neuen Lift in Betrieb nehmen. Wie das so oft geschieht, war der Umbau schlussendlich grösser als erwartet. Anpassungen am Liftschacht mussten gemacht werden und das Motorensystem ist ein anderes, was zu weiteren baulichen Massnahmen führte. Von aussen sieht er noch grau und unscheinbar aus, mag noch nicht so recht zum Holz daneben passen. Doch zum schön streichen war keine Zeit mehr. Wenn unser Maler Marcel wieder zurück ist, holen wir das nach. Dafür glänzt er innen drin umso mehr mit viel Messing und dem grossen Spiegel. Nun kann man nicht nur kontrollieren ob die Schminke nicht verschmiert ist, sondern auch gleich noch ob das Kleid richtig sitzt, und die Schuhe hoffentlich geputzt sind, denn der Spiegel reicht von der Decke bis zum Boden.
Dach Das
Dach vom vorderen Haus, dem ältesten Teil des Hotels, muss
saniert werden. Es kam schon einige Male vor, dass die Gäste
im Zimmer 228 die Betten auseinander schieben mussten, um einen
Eimer dazwischen zu stellen. Sonst wäre aus Ihren Betten
ein Wasserbett geworden.
Badetücher Wie in jeder Zwischensaison gibt es Dinge die ersetzt werden müssen. Heuer sind es unter anderem die Bade- und Handtücher. Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden. In allen neuen Zimmern werden Sie sich ab Juni mit 150 cm x 100 cm grossen, flauschigen Badetüchern abtrocknen können (gleiche Qualität und Grösse finden Sie im 5-Sterne Hotel Carlton in St. Moritz). Selbstverständlich werden auch diese mit unserem Engadinerhof Logo versehen sein.
Fixleintücher Des weiteren haben die Fixleintücher nicht mehr die gewünschte Spannung (wie in mancher Ehe) und werden ebenfalls ersetzt.
Nichtraucherzimmer Ab
der Wintersaison (ich weiss, erst kommt noch die Sommersaison,
aber wir möchten Sie heute schon vorbereiten) werden alle
unsere Zimmer Nichtraucherzimmer sein.
Fumoir einzurichten. In der ehemaligen Bibliothek bauen wir eine gute Lüftung ein und entfernen die Regale. Ein paar Sitzgruppen mit kleinen Tischchen werden den Raum zu einem gemütlichen Raucherzimmer machen. Dafür opfern wir die
Bibliothek Diese war ja nicht unbeliebt und wir haben lange überlegt, wie und wo wir all die Bücher unterbringen könnten. Nun sind wir daran, im Salon mehrere Bücherregale in die Wände zu bauen. Somit gewinnt der neue Salon an Gemütlichkeit und die Leseratten unter Ihnen müssen nicht auf Ihre geistige Nahrung verzichten.
Eisverkauf und Glacékarte Das
Mövenpick Eis ist unbestritten sehr gut, wovon Sie sich
ja jeweils Mittwochs an unserem Glacébuffet selbst überzeugen
konnten. Neu war diesen Winter, dass wir das Eis in einem speziellen
„Carretino“ von der Firma
Preiserhöhung Nach der Preiserhöhung für diesen Sommer werden wir auch im nächsten Winter die Preise anheben. CHF 5.00 pro Person/Tag für Übernachtung/Frühstück und für die Pauschalangebote. Die Halbpension erhöhen wir von CHF 25.00 auf CHF 28.00. Ziel der Preiserhöhungen ist nicht eine Gewinnsteigerung sondern nur die Beibehaltung des jetzigen Gewinns!
Bergbahnen Zu unser aller Erleichterung haben die Bergbahnen ihre Regeln wieder gelockert. Wir dürfen Ihnen die Karten für die Bergbahnen und den öffentlichen Verkehr wieder ab dem Anreisetag und auch für den Abreisetag abgeben.
Mitarbeiter Zum
ersten Mal in unserem nun fast 10-jährigem Wirken im Engadinerhof
entlassen wir einen Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand:
Pierluigi Lingeri. 8 Jahre war er bei uns, jede Sommer- und
Wintersaison. Nun mit 65 Jahren hat er seine Pension wirklich
verdient und wir haben ihn gebührend verabschiedet.
Küche Wir kaufen neue Küchenmaschinen, und ersetzen die Zuluft der Lüftung komplett. Neue Regale in Chromstahl ersetzen die alten Holzregale und erfüllen somit die Anforderung der Lebensmittelkontrolle. Privates Nachdem
ich ja, wie bereits im letzten Mailing erwähnt, seit dem
24. Juni letzten Jahres nicht mehr trinke, bin ich auch noch
seit dem 9. November 2007 ein glücklicher (und zu Beginn
sehr nervöser) Nichtraucher. Durch diesen sehr seriösen
Lebenswandel bin ich jetzt in der Lage, einige Male pro Woche
den Frühdienst (ab 07.00 Uhr) zu übernehmen. Vorher
war dies wegen zombieartigem Aussehen, übelster Laune und
Alkoholfahne natürlich nur begrenzt möglich.
Engadinerhof Gästeinformation Nr. 14/2007 Pontresina, im Oktober 2007
Wissen Sie eigentlich was uns dieses Mailing kostet? CHF 9’756.00!! Also bitte komplett lesen und weitergeben. Ist dies nicht eine wunderschöne poetische Einleitung? (So bin ich halt, Romantiker durch und durch). Nun aber zur Sache (Schätzchen): Die Sommersaison 2007 ist vorbei und: wow!!, wir sind überwältigt vom Resultat. Was für ein Ergebnis! Trotz des schon sehr guten Sommers 2006 konnten wir die Übernachtungszahlen auf knapp 18'000 steigern, genauer gesagt auf 17’956. Damit haben wir diesen Sommer wieder die meisten Übernachtungen von allen Hotels in Pontresina (Ausnahme: Clubhotel Schloss). Das ist eine Auslastung von 100%! Natürlich war nicht immer jedes Zimmer belegt, wir haben ja offiziell nur 135 Betten. Doch mit allen Notzimmern, Zusatzbetten und Kinderbetten für Familien kommen wir auf 135 Übernachtungen pro Tag. Sie können sich ja vorstellen wie begeistert wir sind! Und das haben wir wiederum nur dank Ihnen erreicht, weil Sie immer wieder zu uns kommen und weil Sie uns (hoffentlich?) ganz aktiv weiterempfehlen. Also,
(merken Sie den Unterschied? Früher gab es „nur“ ein ganz herzliches Dankeschön)
Hier unsere aktualisierte Statistik:
Legende:
LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung,
HP= Halbpension, U= Umsatz,
Pizzeria-Statistik
Im Juli, mitten in der Saison, erstanden wir vier Schuhputzmaschinen (CHF 1800.00 pro Stück). Nun können Sie (und ich auch) auf jedem Stock ihre Schuhe mit farbloser Schuhcrème polieren. Für Wanderschuhe oder andere stark verschmutzte Schuhe ist weiterhin die erst 40-jährige Reinigungsmaschine im Skikeller aufgestellt.
Gepäckwagen
Immer
strengere (und teilweise überflüssige) Gesetze haben
uns (nach 2 Mahnungen) dazu gezwungen, für den Abfall einen
abgeschlossenen Raum einzurichten. Dies wiederum war die Gelegenheit,
um den Skikeller zu erneuern. In einer Ecke haben wir Backsteinmauern
hochgezogen und Türen eingesetzt. Somit ist ein genügend
grosser Raum für die zwei Müllcontainer entstanden.
Die Wände des Skiraums wurden von Pepe, unserem Maurer,
bis zur halben Höhe mit weissen Kacheln gefliest. Darüber
hat die Wand einen neuen Anstrich erhalten.
Glacéwagen Ein
paar Wochen lang kamen die Gäste diese Sommersaison jeweils
Mittwochs in den Genuss eines Glacébuffets als Dessert,
serviert von Kathrin Achini (die teuerste Eisverkäuferin
aller Zeiten). Die Begeisterung war gross (der Verzehr aber
auch). Wir haben nun einen Glacéwagen von Mövenpick
gemietet. Sie werden ab sofort regelmässig dieses Büffet
mit (dem teuren, aber köstlichen) Mövenpickeis geniessen. Duvets, Wäsche und Weiteres Jeweils
am Ende der Saison werden aus hygienischen Gründen alle
Duvets und Kissen gereinigt. Dies führt zu Abnützung
und wir müssen nun schon wieder 60 Duvets und Kissen ersetzen
(CHF 11'000.00).
Flure
im Altbau
ä
Epidemie der Altersschwachen
Mitarbeitermensa Die Mensa ist mehr als nur in die Jahre gekommen. Jetzt wird diese komplett neu gemacht. Auch das kostet CHF 40'000.00. Boden, Wände, alle Installationen und Küchenblock werden neu gemacht bzw. gekauft. Eine längst fällige und verdiente Investition für unsere Mitarbeiter.
Bergbahnen inklusive Vorweg ist zu sagen, dass die Begeisterung über das Angebot „Bergbahnen inklusive“ weiterhin ungebrochen ist. Neu gelten die Karten aber nicht mehr für den Anreise- und Abreisetag. Grund: seit diesem Sommer sind endlich die meisten Engadiner Hotels bei oben genanntem Angebot mit dabei. Viele Hotels arbeiten jedoch mit Gruppen für nur eine Nacht und für die wäre das Verrechnungssystem sehr teuer geworden. Nun hat die Mehrheit sich für die neuen Regeln entschieden (auch Demokratie kann nachteilig sein). Wir haben mit den Bergbahnen auch darüber diskutiert, ob man nicht wenigstens einen der beiden Tage einschliessen könnte, waren jedoch bis heute erfolglos.
Anreise Des öfteren waren Gäste enttäuscht oder (überflüssigerweise) empört, wenn sie ihr Zimmer nicht schon um 11:00 oder 12:00 beziehen konnten. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass die Gäste ihr Zimmer bis 11:00 behalten können, und dass an einem Samstag oft um die 80 Gäste abreisen und eben so viele auch wieder anreisen. Wir haben sieben Zimmerfrauen, die ca. 60 Zimmer machen müssen. Da bitten wir Sie um Verständnis, wenn die Zimmer erst um 14:00 bereit sind.
Reklamationen Beim täglichen Willkommens-Apéritif erwähnen wir jedes Mal, dass Sie, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, bitte sofort zu uns kommen. Denn alles was wir verbessern können, werden wir auch umgehend in die Wege leiten. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass Gäste erst bei der Abreise ein Anliegen vorbringen. Es ist für uns dann leider wirklich zu spät noch etwas zu ändern. Und Sie hatten dadurch vielleicht einen getrübten Urlaub (aber selbstverschuldet, oder?). Also, bitte teilen Sie uns Ihre Anliegen sofort mit!
Mitarbeiter Nur vier Mitarbeiter haben uns nach dem Sommer verlassen. Es sind dies Margrit Ruppen von der Pizzeria und Carla dos Santos Teixeira (unser fünftes Zimmermädchen, die schwanger wird. Scheint ein fruchtbares Klima bei uns zu sein). In der Küche verlässt uns der Koch Ulrich Tryba und Piero Vano, der als Küchenhilfe angestellt war. Da wir dieses Jahr früh dran sind mit dem Mailing können wir Ihnen die Nachfolger dieser vier noch nicht bekannt geben.
Privates Schlechte
Nachricht: Ich bin Alkoholiker. Gute Nachricht: trocken seit
dem 24. Juni 2007. Schlechte Nachricht: Die Erdinger Weissbierbrauerei
muss seitdem Kurzarbeit anmelden. Gute Nachricht: Clausthaler
(alkoholfreies Bier) hat seine Mitarbeiterzahl aufgestockt.
Spass beiseite: der tägliche Alkoholkonsum (angefangen
mit einer halben Flasche Wein zum Abendessen und anschliessend
einigen Bieren zuviel) hat mich zum Alkoholiker werden lassen.
Laut ärztlichem Befund muss ich nun mindestens zwei bis
fünf Jahre ohne Alkohol auskommen. Ich habe dann eventuell
die Möglichkeit, den Umgang mit dem Alkohol neu zu erlernen.
Wir
wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest |
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