Meinungen unserer Gäste

   

   

 

Neuigkeiten vom Engadinerhof
   
Gästeinformation Nr. 19/2010

Gästeinformation Nr. 18/2009

Gästeinformation Nr. 17/2009

Gästeinformation Nr. 16/2008

Gästeinformation Nr. 15/2008
Gästeinformation Nr. 14/2007
   
   

 

 

 

Engadinerhof Gästeinformation Nr. 19/2010, Pontresina, im April 2010

Allegra liebe Gäste!

Noch ist es nicht Frühling im Engadin, auch wenn die ersten Krokusse schon aus der Erde spriessen und das Ende des Winters andeuten möchten. Die morgendlichen Temperaturen sind meist noch einige Grade unter Null und man sieht immer noch Leute in Skischuhen und Skiern auf den Schultern in Richtung Skigebiete ziehen. Die Schneeverhältnisse eignen sich noch bestens für ein paar schöne Abfahrten.
Am 5. April haben wir die Wintersaison abgeschlossen, etwas unzufrieden mit dem Ergebnis (habe ich in der Schweiz gelernt: „Jammern auf hohem Niveau“). Wir haben „nur“ den drittbesten Winter geschafft. Die Logiernächte mögen täuschen, die haben wir leicht gesteigert, da wir aber 7 Tage länger geöffnet hatten, sinkt die Auslastung um 5%. Doch ich suche keinen Schuldigen; es ist nicht die Wirtschaftslage und auch nicht das Wetter. Irgendwo und irgendwie habe ich da versagt. Aber ich lerne daraus. Beim nächsten Rundbrief können Sie das dann nachprüfen. Ihnen allen gebührt jedoch ein

ganz herzliches Dankeschön! für Ihre unermüdliche Treue zu unserem Hotel.


Hier unsere aktualisierte Statistik:

Wi 97/98 LN: 6’612 AL: 51.0% HP Umsatz k.A. (Letzter Winter der Vorbesitzer)
Wi 98/99 LN: 6’831 AL: 52.7% HP: 5’456 = 79.8% U:   700'557.-- = 102.50 p.T./Gast
Wi 99/00 LN: 7’962 AL: 62.0% HP: 6’011 = 75.5% U:   852'109.-- = 107.00 p.T./Gast
Wi 00/01 LN: 11’057 AL: 78.8% HP: 8’095 = 73.2% U: 1’177'023.-- = 106.50 p.T./Gast
Wi 01/02 LN: 9’225 AL: 71.2% HP: 7’371 = 80.0% U: 1’051'764.-- = 114.00 p.T./Gast
Wi 02/03 LN: 10’458 AL: 80.4% HP: 7’447 = 71.2% U: 1’239'882.-- = 118.60 p.T./Gast
Wi 03/04 LN: 10’484 AL: 70.1% HP: 8’659 = 82.6% U: 1’230'361.-- = 117.40 p.T./Gast
Wi 04/05 LN: 10’130 AL: 68.4% HP: 8’500 = 83.9% U: 1’204'616.-- = 118.90 p.T./Gast
Wi 05/06 LN: 11’533 AL: 77.8% HP: 10’258 = 88.9% U: 1’380’363.-- = 119.70 p.P./Gast
Wi 06/07 LN: 11’272 AL: 85.0% HP: 9’971 = 88.5% U: 1’373’970.-- = 121.90 p.P./Gast
Wi 07/08 LN: 12'658 AL: 91.8% HP: 11’377 = 89.9% U: 1'551'921.-- = 122.60 p.P./Gast
Wi 08/09 LN: 12'372 AL: 91.6 % HP: 11’394 = 92.0% U: 1'597'963.-- = 129.15 p.P./Gast
Wi 09/10 LN: 12'517 AL: 86.6 % HP: 11’428 = 91.3% U: 1'605'716.-- = 128.30 p.P./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension,
U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Winter 2009/10
Schweiz: 8’530 LN = 68 % Deutschland: 3’264 LN = 26 %; dies sind zusammen 94 %! Irland 282 LN = 2.25 %. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Übernachtungen von Gästen aus USA/Kanada (96 LN = 0.77%), Grossbritannien (68 LN = 0.54%), Frankreich (76 LN = 0.61%), Benelux-Ländern (100 LN = 0.80%), und 101 weitere LN aus anderen europäischen Ländern.


Pizzeria-Statistik

Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag
Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag
Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag
Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag
Winter 07/08: 432'492.30 = 3’728.40 pro Tag Sommer 08: 520'817.30 = 3’886.70 pro Tag
Winter 08/09: 444'605.25 = 3’674.40 pro Tag Sommer 09: 534’871.35 = 3’932.85 pro Tag
Winter 09/10: 469'897.40 = 3’820.30 pro Tag     


ÖV inklusive

Wir haben unser Angebot verbessert. Ab Juni 2010 haben wir im ÖV inklusive auch die Strecke Maloja bis Chiavenna! inbegriffen. Das heisst: Sie können nun zusätzlich auch mit dem Postauto ins Bergell bis nach Chiavenna und Soglio gratis fahren.


Preiserhöhung Winter 2010/11

Vielleicht ist es noch etwas früh für dieses Thema, kommt doch jetzt erst mal der Sommer. Doch sehr viele Gäste haben bei der Abreise schon wieder gebucht für nächsten Winter. Bei einigen haben wir es in der Hektik verpasst zu erwähnen, dass wir die Preise im nächsten Winter erhöhen und dafür möchten wir uns entschuldigen. Übrigens hatten wir die Preise 4 Jahre nicht erhöht (hatte ich letztes Jahr verpasst)!
Entsprechend dem Winter werden dann auch die Sommerpreise für 2011 angepasst (anpassen heisst immer „teurer“).
Gemäss meinem Motto: Ich möchte nicht mit aller Gewalt immer mehr verdienen, aber auch nicht weniger. Der Gewinn sollte gleich bleiben!

Neue Kassen

Im Dezember, kurz vor Saisonstart haben wir erfahren, dass der defekte Bildschirm der einen Kasse nicht repariert werden kann. Auch sei unser Kassensystem, das wir 2003 angeschafft haben, bereits veraltet (was für eine kurzlebige Zeit). Wir tauschten also das ganze Kassensystem aus und zugleich auch die Kreditkartengeräte (die waren wirklich alt). Eine wirklich teure Angelegenheit.

Strassenbau

Nach langer Ankündigung wird die Strasse zwischen dem Engadinerhof und dem Hotel Bernina saniert. Gleich nach Ostern wurde mit dem Baggern und Bohren begonnen. Die Strassenarbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Und kosten uns als Anlieger mit fast 50% angrenzendem Land CHF 125.000,--.

Rote Türhänger

Wir haben festgestellt (für unsere Verhältnisse relativ schnell, nach über 11 Jahren!), dass die Türhänger die im Handel angeboten werden nicht wirklich für uns und für Sie geeignet sind. Die grüne Seite braucht es nicht, weil wir die Zimmer sowieso jeden Tag sauber machen. Nur die rote Seite ist wichtig, wenn Sie nämlich nicht gestört werden möchten. Immer wieder ist es aber zu Missverständnissen gekommen, weil die Karte in der Eile mit der falschen Farbe nach vorne hingehängt wurde, oder sie fällt runter und jemand hebt sie im Vorbeigehen auf und hängt sie auch mit der falschen Seite nach vorne auf. Da es im Handel keine Karten nur in rot gibt, haben wir jeweils zwei zusammengeklebt. Nun bitten wir Sie inständig, diese nicht auseinander zu reissen, sonst geht der Verbrauch dieser Karten ins Unermessliche (ist es nicht interessant, über was Kathrin Achini sich ereifern kann?).

Hallenbad

Wir möchten Sie nochmals daran erinnern, dass Sie bei uns an der Rezeption vergünstigte Tickets für das öffentliche Hallenbad von Pontresina erwerben können. Nur Hallenbad (Innen- und Aussenbecken) kostet CHF 8.00 statt CHF 10.00. Hallenbad und Sauna kosten CHF 20.00 statt CHF 24.00. Dies ist ein schönes Schlechtwetterprogramm (was ich Ihnen natürlich nicht wünsche), allerdings werden Sie bei Regen auch nicht die einzigen im Bad sein. Das Hallenbad wurde für 17 Millionen CHF (vieles durch meine Steuergelder) renoviert.

Engadinerhofartikel

Wieder haben wir zwei neue Engadinerhofartikel angeschafft, beide Artikel geeignet für den Sommer. Das eine ist ein Poloshirt und dazu noch ein Gilet mit Windstopper-Funktion, beides wie gewohnt in dunkelblau mit dem Engadinerhof-Logo versehen.
Damit sich das ganze besser präsentiert haben wir eine Schaufensterpuppe mit allen Werbeartikeln dekoriert. Diese Puppe hat meine Frau von ihrem Lieblingsgeschäft BOGNER gekauft (der erste günstige Artikel von BOGNER übrigens).

Mitarbeiter

Ganz kurz eine Episode zu Beginn: Unser zweiter Küchenchef Loris Modolo hat per Einschreiben am 20.04.10 seine Kündigung geschickt. Er wird seinen Vertrag im Juni gar nicht erst antreten, weil er etwas für ihn besseres gefunden hat. Wir haben keine Handhabe dagegen und müssen nun noch jemanden suchen. Was mich am meisten stört, ist der fehlende Mut vorbeizukommen und zu sagen was Sache ist; nicht mal telefonieren. Stellen Sie sich diese Geschichte mal umgekehrt vor. Wir würden einem Mitarbeiter noch vor Arbeitsantritt kündigen. Die Titelseite im Blick wäre mir sicher.
Aber nun etwas Erfreuliches: erneut hatten wir zum Saisonende ein Jubiläum zu feiern: Viktorija Grujic aus Serbien, Servicemitarbeiterin im Speisesaal ist nun schon seit 10 Jahren bei uns.

Herzliche Gratulation! Anlässlich des Saisonabschlussessens im Hotel Morteratsch überreichten wir ihr einen grossen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem Engadin und die obligatorische Treueprämie von CHF 1'000.00.

Ein freudiges Ereignis ganz anderer Art: Helder Valente, unser Portier aus Portugal, ist Vater geworden (die Mitarbeiter haben einfach zu viel Zeit)! Fabiana heisst seine süsse Tochter, die am 4. Februar geboren wurde (alle Frauen im Hotel sind begeistert, dabei schauen für mich alle Babys gleich aus). Im Mai feiert er dann mit seiner Sandra kirchlich Hochzeit in Portugal, im Kreise ihrer beider Familien.

An der Rezeption verlässt uns Anja Reinhold zum zweiten Mal und nun wohl definitiv. Sie hat eine Stelle auf der Gemeinde in ihrem Wohnort Celerina gefunden, was ihr den täglichen Arbeitsweg nach Pontresina erspart. Die 50 % die sie diesen Winter abgedeckt hat, werden von Sarah Bossi übernommen, welche diese letzte Saison schon 50% an der Rezeption gearbeitet hat. Die restlichen 50% war sie in der Pizzeria tätig.

An Stelle von Sarah Bossi wird neu Tina Kohlrausch aus Deutschland in der Pizzeria servieren.
Im Speisesaal verlässt uns, auch zum zweiten Mal, der Ungar Balazs Rajcsanyi. Er wird ersetzt durch Gessica Snider aus Italien. Und noch ein Mitarbeiter verlässt uns zum zweiten Mal, Roberto Pedrolini. Seine Stelle wird mit Marta Makowska aus Deutschland besetzt. Nun sind die Frauen im Speisesaal in der Überzahl (leider, mit der Ruhe ist es dann vorbei).
In der Küche verlässt uns Jorges Resende aus Portugal. Ihm sind Sie vielleicht begegnet, da er zwei Tage die Woche unseren Portier Helder Valente ablöste. Seine Stelle übernimmt José Costa Esteves, der Ehemann von der Zimmerfrau Licinia Costa Esteves.

Claudia Teixeira, die Ehefrau von Henrique Duarte Teixeira, unseren Servicemitarbeiter in der Pizzeria, verlässt uns nach 4 1/2 Jahren. An ihre Stelle tritt Maria Sousa Lopes aus Portugal. Nach nur einer Saison verlässt uns Odilia Da Silva Cardoso; ihre Stelle übernimmt Elisa Turconi aus Italien.
Soeben haben wir den Handwerker Luigi Cabassi aus Italien angestellt, da uns Ende April Gioacchino Gligora verlässt.

Privates

Thema Haus: Der Umbau unseres Hauses ist in den letzten Zügen (ich auch). Wir werden Ende April endlich einziehen und hoffentlich zum letzten Mal umziehen (eigentlich schade, denn jetzt hat meine Frau richtig Erfahrung darin). Aber der Umbau geht weiter. Innen werden wir (fast) alles fertig haben, aber die Aussenarbeiten stehen noch an. Es fehlen noch die Fassadendämmung inklusive Verputzen und die Umgebungsarbeiten (Gras säen, Bäume und Sträucher pflanzen). Mitte Juli wird dann hoffentlich alles fertig sein.

Thema Ferien: (verfasst von meiner manchmal lieben Ehefrau) Wir wagen einen zweiten Anlauf, mit unserem Wohnmobil nach Südengland zu fahren. Dieses Reiseziel hatten wir schon letzten Frühling auserkoren, da aber mein lieber ( lieber stimmt immer ) Ehemann auf dem Internet „unter Wetter“ drei Regenschirme sah, wurde das Ziel in hohem Bogen verworfen (ich bin halt flexibel). Der Monat Mai soll betreffend Wetter der beste Reisemonat in England sein (bis auf letztes Jahr)!! Wenn es uns in England gefällt und das Wetter mitspielt!!!, werden wir nicht nur Cornwall besuchen, sondern eventuell an der Westküste entlang nach Norden fahren. Wer weiss, vielleicht bis nach Schottland, denn der Whisky kann uns nichts mehr anhaben (ich glaube dies ist eine Anspielung auf mein früheres Trinken). Erst machen wir aber noch einen Abstecher nach Rust in den Europa-Park. Damit liegt uns Nico schon lange in den Ohren. (Und wer muss die ganze Strecke fahren?)

Thema Marathon: siehe letztes Mailing

Thema Familie: Nico beendet im Sommer bereits die dritte Klasse. Er ist (noch) ein guter Schüler und hat wie viele andere Kinder auch einige Hobbys. So spielt er im Verein Fussball, nimmt Gitarrenunterricht, geht einmal die Woche zum Tennis und war jetzt auch noch ein Jahr lang freiwillig im Schulchor. Meine Frau sehen Sie nur morgens im Hotel. Dies hat natürlich einen Grund: wir wollen für unseren Sohn kein Kindermädchen. Meine Frau ist mittags und abends zu Hause und kocht für Nico und sich selbst. Ich dagegen nehme diese beiden Mahlzeiten im Hotel ein (unser Küchenchef Paolo Coruna kocht einfach besser als meine Frau). Nico soll nicht darunter leiden, dass wir ein Hotel haben. Weihnachten, Neujahr und andere Feste sind für uns keine Freitage. Und in den Sommer-, Herbst- und Winterferien kann ich natürlich nicht weg. Aber dann „opfert“ sich meine Frau oder meine Schwiegereltern und begleiten unseren Sohn.

Nach diesem in der ganzen Schweiz schneereichen und langen Winter
wünschen wir Ihnen einen warmen und sonnigen Frühling.
Und natürlich würden wir uns sehr freuen,
Sie schon bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen!

 

 


Engadinerhof Gästeinformation Nr. 18/2009, Pontresina, im November 2009


Allegra liebe Gäste!

 

Etwas zu früh und sehr schnell ist der Winter im Engadin eingezogen. Erst noch genossen wir die farbigen Herbstwälder bei angenehmen Temperaturen, man konnte sich noch auf einer Bank an der wärmenden Sonne ausruhen. Zwei Tage später sank das Thermometer auf minus 12° Celsius, Schnee fiel bis ins Tal und man brauchte schon den Wintermantel und die gefütterten Stiefel. Doch gleichzeitig kommt mit dem Anblick der weiss verschneiten Berge die Freude auf den Winter. Man denkt ans Skifahren, Langlaufen (ich weniger als die anderen), Spazieren gehen im knirschenden Schnee usw. Bevor aber der Winter beginnt, möchten wir es nicht versäumen, Ihnen liebe Gäste

herzlichen Dank

zu sagen. Dank Ihrer unermüdlichen Treue haben wir unser Resultat einmal mehr verbessern können. Von einer Wirtschaftskrise war übrigens nichts zu spüren. Die einzige Krise während dem Sommer hatte ich mit meiner Frau. Ging aber schneller vorbei als die Bankenkrise und kam auch nicht ganz unerwartet (und unschuldig bin ich in solchen Fällen natürlich auch nicht). Und bis heute warten wir noch auf die angekündigte, ja fast angedrohte Schweinegrippe-Epidemie. Habe mühsam alle empfohlenen Schutzmassnahmen getroffen (z. Bsp. Küssen meiner Frau eingestellt), und dann kommt diese Grippe noch nicht mal. Na ja, aber wir sind (waren) auf jeden Fall gerüstet.


Hier unsere aktualisierte Statistik:

So. 97 LN:   3.315   AL:   25,5% HP: k.A. U: k.A.
So. 98: Hotel war geschlossen, Übernahme durch uns am 01. Nov. 1998
So. 99: LN   6.628 ÖT: 113 AL:   45,1% HP:   4.850 = 73,2% U:    599.303 =   90,40 p.T./Gast
So. 00: LN   9.903 ÖT: 119 AL:   64,0% HP:   7.838 = 79,1% U:    903.363 =   91,20 p.T./Gast
So. 01: LN 11.396 ÖT: 126 AL:   69,5% HP:   9.279 = 81,4% U: 1.107.888 =   97,20 p.T./Gast
So. 02 LN: 12.945 ÖT: 119 AL:   83,7% HP: 11.721 = 90,5% U: 1.281.989 =   99,00 p.T./Gast
So. 03 LN: 15.235 ÖT: 126 AL:   93,0 % HP: 13.437 = 88,2% U: 1.500.508 =   98,50 p.T./Gast
So. 04 LN: 14.496 ÖT: 126 AL:   88,3% HP: 12.707 = 87,8% U: 1.481.382 = 102,40 p.T./Gast
So. 05 LN: 15.680 ÖT: 127 AL:   95,0% HP: 14.314 = 91,3% U: 1.709.324 = 109,00 p.T./Gast
So. 06 LN: 16.159 ÖT: 126 AL:   98,6% HP: 15.880 = 92,9% U: 1.833.931 = 113,50 p.T./Gast
So. 07 LN: 17.956 ÖT: 133 AL: 100,0% HP: 16.710 = 93,0% U: 2.043.212 = 113,75 p.T./Gast
So. 08 LN: 18.133 ÖT: 133 AL: 101,0% HP: 17.297 = 95,4% U: 2.142.275 = 118,15 p.T./Gast
So. 09 LN: 18.377 ÖT: 133 AL: 102,3% HP: 17.235 = 93,8% U: 2.176.792 = 118,45 p.T./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension,
U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich

Noch ein kurzer Hinweis betreffend Auslastung; über 100% ist natürlich nicht möglich. Offiziell haben wir 135 Betten. Aber mit 18! Zustellbetten kommen wir auf 153 Betten. Wir haben nämlich grosse Doppelzimmer, die von Familien mit 3 bis 5 Personen belegt werden. Dies ist der Grund für die über 100%ige Auslastung.


Nationalitätenstatistik Sommer 2009

Schweiz: 15’891 LN = 86.47 % Deutschland: 1’791 LN = 9.74 %; dies sind zusammen 96.21%! Die umliegenden europäischen Länder (F,I,A) zusammen kommen auf 180 LN = 0.7 %. USA 111 LN = 0.6 %. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Übernachtungen von Gästen aus Skandinavien (9 LN = 0.04 %), Südafrika (28 LN = 0.15%), Kanada (10 LN = 0.05%), Grossbritannien (132 LN = 0.71%), Benelux-Ländern (163 LN = 0.88%), Irland (18 LN = 0.09%) und aus dem Fürstentum Liechtenstein (21 LN = 0.11%).


Pizzeria-Statistik

Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag
Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag
Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag
Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag
Winter 07/08: 432'492.30 = 3’728.40 pro Tag Sommer 08: 520'817.30 = 3’886.70 pro Tag
Winter 08/09: 435'000.00 = 3’595.00 pro Tag Sommer 09: 534'871.35 = 3'932.85 pro Tag


Hunde


Dieses Thema hat Fragen aufgeworfen. Seit nun 2 Jahren steht in unserem Prospekt, dass wir keine Hunde mehr erlauben. Wenn nun aber ein Stammgast seit Jahren mit seinem Hund zu uns gekommen ist, darf er selbstverständlich weiterhin mit Hund kommen. Wenn der Hund stirbt und er sich einen neuen zutut (zutut = deutsch à la Kathrin Achini), darf er auch diesen mitbringen. Wir möchten einfach keine zusätzlichen Hunde mehr. Also, wenn ein Stammgast noch nie einen Hund hatte und sich nun einen zulegt (mein Deutsch!), können wir keine Erlaubnis gewähren. Somit ist Ihnen vielleicht nun besser verständlich, weshalb Sie immer wieder mal einen Hund im Haus sehen (hoffentlich nicht hören), obwohl wir laut Prospekt eigentlich keine zulassen.


Umbau

Auch diese Zwischensaison werden wir keine grösseren Umbauten vornehmen. Wir haben uns ein Haus gekauft in Pontresina, welches wir zur Zeit renovieren (mehr davon im privaten Teil).
Zwei Handwerker, Helder Valente, unser Portier und Henrique Texeira, unser Servicemann und Allrounder aus der Pizzeria, kümmern sich um die vielen kleinen Ausbesserungen und Reparaturen im Hotel. Da gibt es zum Beispiel Wände und Türen zu streichen, Fugenausbesserungen in den Badezimmern, Lackieren der Tische in der Pizzeria, Spannen der Teppiche auf den Treppen und vieles mehr.


Neuer Prospekt


Unsere achte Ausgabe ist in Druck. Nach nur einem halben Jahr seit der letzten Aktualisierung muss die Bildergalerie wieder geändert werden. Wir haben nämlich einen neuen Chef de Service, David Pohl aus Deutschland. Denn nun geht


eine Ära zu Ende

Es wird ruhiger werden im Speisesaal, sehr viel ruhiger. Alvise Salami (ein echter Italiener) hat am 18. Oktober 2009 endgültig seinen letzten Arbeitstag gehabt und tritt nun in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er war 47 Jahre! im Service tätig und 24 Jahre davon bei uns im Engadinerhof. Wir haben dies anlässlich des Mitarbeiteressens zum Saisonende im Hotel Saratz gefeiert. Kleine Geschenke und entsprechend gute Ratschläge bekam er mit auf seinen Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Mit hoffentlich viel Zeit und Musse für seine Lieblingsbeschäftigungen: seine zahlreichen Enkel, seinen Garten und seine (TV) Leidenschaft für Fussball, Radsport, Formel 1 und Motorradrennen. Lieber Alvise, wir wünschen Dir alles Liebe und Gute, Gesundheit und Zufriedenheit für Deinen letzten und hoffentlich langen Lebensabschnitt.


Mitarbeiter

Anfangen möchten wir mit drei Jubiläen, die wir diese Saison zu feiern hatten.
Sein fünfjähriges Jubiläum im Engadinerhof hatte dieses Jahr unser italienischer Servicemitarbeiter Franco Giann
i.

 

Schon 10 Jahre bei uns sind Giuseppe Anelo unser Maurer und Allrounder aus Italien, und Idriz Kerelaj, Küchenhilfe aus dem Kosovo. Allen dreien herzliche Gratulation. Anlässlich des Mitarbeiteressens im Hotel Saratz überreichten wir Ihnen ein Geschenk und die obligatorische Treueprämie. Zudem möchten wir sie hier mit einem Bild ehren und Ihnen gleichzeitig zeigen, von wem wir reden.


Im Gegensatz zu anderen Saisons, ist der Mitarbeiterwechsel diesmal etwas grösser.

Alvise Salami geht; und David Pohl ist bereits da. Er ist der neue Chef de Service, verantwortlich für Speisesaal und Bar. Des Weiteren verlässt uns im Speisesaal Rudi Graf, er geht zurück nach Österreich. Dafür kommt der Ungar Balazs Rajcsanyi, den Sie vom letzten Winter her kennen, wieder zurück. Ein weiteres Comeback erleben wir mit Roberto Pedrolini, der ein Jahr in Samedan im à la carte Geschäft gearbeitet hat. Sehr (zu?) anstrengend, darum kommt er gerne zurück. Für Fernando Gianoli war der für ihn ungewohnt (täglich) volle Speisesaal eine Überforderung, er hat uns noch während der Saison verlassen. Ab Winter werden Sie Ciro Arnone kennen lernen, einen weiteren italienischen Servicemann für den Speisesaal.

An der Rezeption verlässt uns Dagmar Schmölz nach nur einer Saison. Sie sucht sich einen etwas ruhigeren Arbeitsplatz in einem kleineren Betrieb. Dafür kommt Anja Reinhold für eine 50% Anstellung zurück (und mit ihr die Organisation). Eine weitere Rezeptionistin suchen wir noch.

In der Küche verlassen uns zwei Köche, Marco Valli und Fabio Cameroni, beide waren zwei Saison bei uns. Ersatz haben wir schon gefunden, in Simone Buzetti und Yario Pezzati, beides Italiener wie die Namen schon verraten. Nach nur knapp 2 Monaten hat uns die Küchenhilfe Ana Paula Ferreira, verlassen. Die Arbeit war ihr zu streng. Fast lückenlos hat Jorge Resende aus Portugal ihre Arbeit übernommen.

In der Pizzeria verlässt uns nach fünf Saisons unser Koch Oliver Saupe. Er wird ersetzt durch Matteo Silvestri. Des weiteren verabschiedet sich Simone Stade, sie geht für ein Jahr nach Australien. Für Ersatz sind wir noch auf der Suche.

Bei den Zimmermädchen haben wir zwei Abgänge zu melden: Laurinda Martins da Silva, die zurück nach Portugal geht und Patricia Monteiro Correia Pinheiro, welche eine Ganzjahresstelle in St. Moritz gefunden hat, wo auch ihr Mann arbeitet. Neu dazu kommt Micaela Bondolfi, ein junges Schweizer Mädchen aus dem Puschlav und Odilia da Silva Cardoso aus Portugal. Zusätzlich stellen wir noch eine Zimmerfrau zu 50% an: Lizinia Esteves Costa.

Für den Umbau unseres Hauses und für zukünftige Renovationen im Hotel haben wir einen weiteren Handwerker angestellt, den Italiener Gioacchino Gligora.

Privates

Thema Familie: Meine Frau und ich haben uns ein 50 Jahre altes Haus in Pontresina gekauft. Gleichzeitig hat mein Schwager das Haus der Schwiegereltern übernommen und diese (inklusive meiner Lieblings-Schwiegermutter) haben unsere ehemalige Wohnung bezogen. Wir haben übergangsweise während der Hausrenovierung eine 45 qm grosse Ferienwohnung gemietet. Für 4 Monate wäre diese Einschränkung kein Problem gewesen. Leider verzögert sich der Umbau enorm, und wir haben ab Mitte Dezember bis Ende März nochmals eine Wohnung gemietet. Das bedeutet drei Mal „zügeln“ in nur 8 Monaten (womit wir wieder bei dem eingangs erwähnten Thema Krise wären). Wobei ich ganz ehrlich zugeben muss: die ganzen Umzüge (Packen und Organisieren) macht immer meine (meistens) liebe Frau.

Thema Hobby: Habe ich eigentlich keines, ausser Familie und Arbeit. Aber ich bin leidenschaftlicher Fussballfan. Und ich freue mich enorm, dass neben „meiner“ deutschen Nationalmannschaft auch meine zweite Lieblingsmannschaft, nämlich die Schweiz, die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika geschafft hat. Das schönste für mich als Deutscher (zusätzlich auch mit Schweizer Pass) wäre natürlich ein Endspiel: Deutschland – Schweiz. Und dann liebe (Schweizer) Gäste, gönne ich der Eidgenossenschaft von ganzem Herzen, aber wirklich von ganzem Herzen, den zweiten Platz. Laut meiner Frau ist dies ein alter Witz (dabei meine ich es ernst) von mir. Entschuldigung, dass Sie den Witz schon wieder hören müssen, aber er gefällt mir einfach ausgesprochen gut.

Thema Ferien: Diesen Herbst sind meine Ferien wegen unserem Umbau leider entfallen. Im Rentenalter hole ich dann alles nach. Meine Frau und unser Sohn Nico haben diesen Sommer aber Ferien gemacht. Es ist uns wichtig, dass Nico keinerlei Nachteile durch unser Hotel entstehen. Dies bedeutet, dass er im Sommer wie auch im Herbst Ferien macht (und meine Frau opfert sich und geht mit, so dass Nico mit seinen 9 Jahren nicht alleine reisen muss).

Thema Marathon: Dieses Mal lieber keinen Kommentar.

Nun bleibt uns nur noch, Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage
und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.

... und wie immer: wir freuen uns sehr auf Ihren nächsten Besuch!

 

 

 

Engadinerhof Gästeinformation Nr. 17/2009, Pontresina, im Mai 2009

Allegra liebe Gäste!

Die Einleitung stammt wie immer von Kathrin Achini: Ein Winter wie seit 50 Jahren nicht mehr! (woher will sie das wissen?) Tiefverschneite Wälder, Hausdächer mit üppigen Schneewülsten, die über die Ränder hängen. Allerbeste Skipisten- und Loipenverhältnisse, dies nur einige Schlagwörter zu einem Märchenwinter, der erst ganz (für mich zu) langsam seinem Ende zugeht.
Der Nachteil des vielen Schnees: der Himmel war öfters als sonst mit Wolken verhangen. Und das bekannte Engadiner Wetter mit blauem Himmel und viel Sonne gab es diesen Winter nicht ganz so häufig. Aber, das Wetter machen wir Gott sei Dank immer noch nicht. Und das ist auch gut so. Es war für uns nicht der beste Winter, aber immerhin der zweitbeste und wir sind sehr zufrieden.

Ihnen sei hier ganz herzlich gedankt!
für Ihre stetige Treue und Ihre hervorragende Mund-zu-Mund-Werbung, welche trotz aller neuen Möglichkeiten immer noch die beste ist.


Hier unsere aktualisierte Statistik:

Wi 97/98 LN:   6’612 AL: 51.0% HP Umsatz k.A. (Letzter Winter der Vorbesitzer)
Wi 98/99 LN:   6’831 AL: 52.7% HP:   5’456 = 79.8% U:   700'557.-- = 102.50 p.T./Gast
Wi 99/00 LN:   7’962 AL: 62.0% HP:   6’011 = 75.5% U:   852'109.-- = 107.00 p.T./Gast
Wi 00/01 LN: 11’057 AL: 78.8% HP:   8’095 = 73.2% U: 1’177'023.-- = 106.50 p.T./Gast
Wi 01/02 LN:   9’225 AL: 71.2% HP:   7’371 = 80.0% U: 1’051'764.-- = 114.00 p.T./Gast
Wi 02/03 LN: 10’458 AL: 80.4% HP:   7’447 = 71.2% U: 1’239'882.-- = 118.60 p.T./Gast
Wi 03/04 LN: 10’484 AL: 70.1% HP:   8’659 = 82.6% U: 1’230'361.-- = 117.40 p.T./Gast
Wi 04/05 LN: 10’130 AL: 68.4% HP:   8’500 = 83.9% U: 1’204'616.-- = 118.90 p.T./Gast
Wi 05/06 LN: 11’533 AL: 77.8% HP: 10’258 = 88.9% U: 1’380’363.-- = 119.70 p.P./Gast
Wi 06/07 LN: 11’272 AL: 85.0% HP:   9’971 = 88.5% U: 1’373’970.-- = 121.90 p.P./Gast
Wi 07/08 LN: 12'658 AL: 91.8% HP: 11’377 = 89.9% U: 1'551'921.-- = 122.60 p.P./Gast
Wi 08/09 LN: 12'372 AL: 91.6% HP: 11’394 = 92.0% U: 1'597'963.-- = 129.15 p.P./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension,
U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Winter 2008/09

Schweiz: 8’209 LN = 66.35 % Deutschland: 3’387 LN = 27.35 %; dies sind zusammen 93.70%! An dritter Stelle folgen unangefochten unsere fröhlichen Freunde aus Irland mit 391 LN = 3.16 %. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Übernachtungen von Gästen aus Österreich (24 LN = 0.2 %), USA (18 LN = 0.14%), Grossbritannien (40 LN = 0.32%), Frankreich (79 LN = 0.64%), Benelux-Ländern (103 LN = 0.82%), Italien (48 LN = 0.38%), Fürstentum Liechtenstein (52 LN = 0.2%) und 25 weitere LN aus anderen europäischen Ländern. Davon wiederum sind 20 Nächte aus Spanien von einem Österreicher, der ein Leben lang in der Schweiz gearbeitet hat (bei der Bank übrigens, die heute von meinen Steuergeldern unterstützt wird) und heute in Spanien lebt. Er kommt schon seit 8 Jahren zum Marathon zu uns und ist auch ein vorzüglicher Unterhalter für alle anderen Gäste im Hotel. Ein wirklich positiver Mensch.

Danke Helmut Pfeifer!



Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag
Sommer 08: 520'817.30 = 3’886.70 pro Tag Winter 07/08: 432'492.30 = 3’728.40 pro Tag
    Winter 08/09: 435'000.00 = 3’595.00 pro Tag
    (geschätzt , da die Pizzeria bis 13.04 geöffnet ist)

Speisesaal

Die Investition in neue Stühle, Vorhänge, Fenster, Heizkörperverkleidung, in den 80! Jahre alten Eichenparkettboden und Lampenschirme hat sich gelohnt! Der Speisesaal ist wunderschön geworden. Auch wenn die meisten Gäste nur die eine oder andere Neuerung wahrnehmen, das Gesamtbild hat unheimlich gewonnen. Die Rückmeldungen sind motivierend. Inzwischen können wir uns schon gar nicht mehr vorstellen, wie der Speisesaal vorher ausgesehen hat.
Nur einen kleinen Makel hat die Renovation: die sehr komfortablen Stühle sind grösser als erwartet und die Zwischenräume deshalb etwas enger, was den einen oder anderen (ca. 90% unserer Gäste) zum Bauch einziehen zwingt.


Küchenchef

Sehr guten Anklang gefunden hat auch unser neuer Küchenchef Paolo Corona (d.h. seine Kochkünste und er!). Seine Küche ist klassisch, mediterran angehaucht und leicht. Beim Menüschreiben mussten wir uns erst etwas an seine vielfältigen und originellen Zusammenstellungen und Dekorationen gewöhnen. Deshalb entschuldigen Sie bitte, wenn unsere Beschreibung des Menüs nicht immer ganz mit der Variante auf Ihrem Teller übereingestimmt hat (z. Bsp. Cervelat statt dem angekündigten Filet). Viele von Ihnen haben Paolo Corona persönlich kennen gelernt, geht er doch fast jeden Abend von Tisch zu Tisch, um direkt von Ihnen eine Rückmeldung zu erhalten (bitte vorsichtig mit Kritik, er hat immer ein Messer dabei).

Gästeehrung

Nochmals möchten wir das Thema Jubiläum anpacken. Der erste Anlauf vor 2 Jahren war zu wenig durchdacht. Der Kurverein ist neu in die Gemeinde eingegliedert und jetzt haben wir auch neue Kriterien für ein Jubiläum. Wenn Sie 20 Jahre in Pontresina Ferien verbracht haben, erhalten Sie von Pontresina Tourismus eine Urkunde und einen Pin mit einem goldfarbenen Steinbock. Dasselbe gibt es bei 25 Jahren. Bei 30 und 35 Jahren gibt es zusätzlich eine offizielle Gästeehrung mit einem Vertreter von Pontresina Tourismus und ein kleines Geschenk, bei 40 und 50 Jahren (auch das scheint möglich) nochmals zusätzlich einen Blumenstrauss.

Von unserer Seite her feiern wir zusätzlich sehr gerne mit Ihnen folgende Jubiläen:
- 20 mal mindestens 1 Woche Engadinerhof
- 10 Jahre Engadinerhof à mind. 2 Wochen
- 15 Jahre Engadinerhof à mind. 1 Woche

Und was es von uns als Geschenk gibt ist natürlich eine Überraschung (auch für mich). Bitte lassen Sie uns vor Ihrer Anreise wissen, wenn Sie ein solches Jubiläum zu feiern haben und schicken Sie uns eine kurze Auflistung wann und wo Sie die Ferien verbracht haben. Wir werden dann das Entsprechende organisieren. Den passenden Rahmen dazu gestalten wir. Ebenso wie ein Bild für die lokale Zeitung Engadinerpost. Allerdings können wir nicht garantieren, dass dieses auch abgedruckt wird, das liegt wiederum im Ermessen der Zeitung.

Lautsprecheranlage

Wir haben je vier Lautsprecher in der Halle und im Speisesaal einbauen (wortwörtlich, nämlich in die Wand, der Perfektionist in mir lässt grüssen) lassen. Dazu haben wir ein Mischpult und ein Mikrophon gekauft, eine Investition von über CHF 5’000.00.
Und für was das Ganze? Für die grossen Wechseltage! Wir haben fast jeden Samstag 100 Anreisen und ich weiss jetzt, dass Sie meine Begrüssungsansprache nun ohne Schwierigkeiten verstehen werden (zumindest akustisch).


Umbau

Wir werden diese Zwischensaison keine grösseren Umbauten vornehmen. Wir sind ständig mit 4! Mitarbeitern (Pepe Anelo, unser Maurer, Helder Valente, unser Portier, Paola Corona, unser Küchenchef! und Henrique Texeira, unser Servicemann und Allrounder aus der Pizzeria) am Werken. Allein die Unterhaltsarbeiten werden 6 bis 8 Wochen benötigen. Ausserdem liegen genügend kleine Arbeiten an, Ausbesserungen hier und dort. Das meiste wird Ihnen gar nicht auffallen (warum mache ich es dann überhaupt?) und trotzdem sind sie nötig. So steht trotz allem schon wieder eine grosse Mulde vor dem Haus.


Neuer Prospekt

Unsere siebte! Ausgabe ist in Druck. Nach knapp 2 Jahren sind unsere 15'000 Prospekte aufgebraucht. War auch an der Zeit, denn die Bildergalerie ist nicht mehr aktuell (vor allem mein Bild; ohne Trinken und Rauchen habe ich zumindest optisch den Alterungsprozess etwas aufhalten können). Und unser neuer Küchenchef Paolo Corona ist nun auch mit einem Bild präsent.


Eine Ära geht zu Ende

Alvise Salami hat jetzt im März sein 10-jähriges Jubiläum bei und mit uns im Engadinerhof gefeiert. Er war früher bei der Vorbesitzerfamilie Heinrich schon für 12 Jahre im Engadinerhof beschäftigt. In dem geschlossenen Sommer 1998 und unserem ersten Winter 98/99 war er zwei Saison im Hotel Müller. Und, alle Stammgäste haben nach Salami gefragt, bis wir ihn dann in den Engadinerhof zurückgeholt haben, wo er auch hingehört.
Alvise Salami hat in diesen 10 Jahren eine vorzügliche Arbeit geleistet. Er ist noch ein Chef de Service der alten Schule. Sein Temperament ist legendär (seine Lautstärke aber auch). Alvise Salami verbringt seine Freizeit am liebsten mit seinen Enkelkindern und in seinem Garten am Comersee. Wir haben ihm zu seinem Jubiläum einen kleinen Baum, eine japanische Zierkirsche geschenkt, geschmückt mit 20 Fünfzigernoten.
Und: diese Sommersaison 2009 wird für Alvise Salami die letzte sein. Er geht im Oktober in seinen verdienten (Un)Ruhestand. Seine Position als Chef de Service wird im Winter dann David Pohl antreten. Er übernimmt diesen Sommer bereits die Vertretung von Alvise Salami.


Mitarbeiter

Im Vergleich zur letzten Saison ist der Mitarbeiterwechsel sehr gering dieses Jahr.

An der Rezeption verlässt uns Anja Reinhold. Ihr Mann hat den Arbeitsplatz gewechselt und hat dadurch andere Arbeitszeiten. Die Betreuung ihrer fast 7 Jahre alten Tochter muss nun anders organisiert werden, und ist mit den Arbeitszeiten in einem Hotel nicht vereinbar. Sie hat in den 3 ½ Jahren die sie hier war, das Haus und die Gäste sehr gut kennen gelernt. Mit ihrer zuverlässigen und freundlichen Art ist sie sicher manchen von Ihnen vertraut geworden. Ich werde Sie vermissen! (Wer putzt jetzt eigentlich das Aquarium?). An ihrer Stelle beginnt im Juni Dagmar Schmölz aus Deutschland, welche schon mehrere Jahre im Engadin lebt und sich in der Region gut auskennt.

Im Speisesaal verlässt uns für eine Saison der Ungar Balazs Rajcsanyi aus persönlichen Gründen. Er wird aber im nächsten Winter wieder zu uns stossen. Er wird ersetzt durch Fernando Gianoli aus Italien. Dieser war 10 Jahre in zwei verschiedenen 4 Sterne Hotels in St. Moritz beschäftigt (jetzt möchte er endlich mal in einem vollen Speisesaal mit nicht abgehobenen Gästen arbeiten). Und in der Küche verlässt uns Silvano Magnolia. An seiner Stelle arbeitet ab Juni Ana Paula Ferreira, eine sehr versierte Küchenhilfe aus Portugal.

Fällt Ihnen bei der Zusammenstellung unser 33 Mitarbeiter etwas auf? Um ein gesundes Betriebsklima zu gewährleisten, darf keine Nation (und vor allem keine Frauen) die Überzahl haben. Wir haben je neun portugiesische, deutsche und italienische Mitarbeiter/innen. Dazu kommen noch zwei Schweizerinnen, ein Kosovo Albaner, eine Serbin, ein Österreicher und eine Ungarin.


Privates

Thema Familie: Am 02. Dezember 1988 haben meine Frau und ich uns kennen gelernt; letzten Dezember hatten wir also unser 20jähriges Jubiläum (meine Frau hat es gefeiert). An Nico merken wir einfach, wie schnell doch die Zeit vergeht. Und ich nehme an, dass es Ihnen genau so geht. Also meine Damen und Herren, nutzen Sie die (noch verbleibende) Zeit, zum Beispiel für einen schönen und ausgedehnten Urlaub bei uns im Engadinerhof.

Thema Arbeit: Viele Gäste denken, dass ich jetzt in der Zwischensaison 2 Monate Ferien habe. Falsch, aber ich habe jetzt „normale“ Arbeitszeiten. Ich fange morgens um 08.00 Uhr an, bin um 18.00 Uhr zu Hause und habe jedes Wochenende frei. Während der Saison habe ich eine 80 Stunden Woche! (aber sehr gut bezahlt) und wenig Zeit für die Familie. Und darum geniessen wir die Zwischensaison und unsere Ferien umso mehr.

Thema Ferien: Nach der falschen Ankündigung des Urlaubsziels im letzten Gästebrief (sind kurzfristig nach Spanien anstatt nach Deutschland gefahren) werden wir dieses Jahr kein festes Ziel angeben. Wir werden (wetterabhängig) ad hoc entscheiden. Bei einem Hoch im Norden gehen wir nach Cornwall in England. Ansonsten die üblichen Favoriten im Süden: Spanien oder aber erstmals nach Kroatien oder Frankreich. Oder vielleicht doch wieder nach Deutschland (sprachlich komme ich dort einfach besser zurecht).

Thema Marathon: Wie im Herbst schon angedeutet, wurde es mit dem Langlauf diesen Winter nichts für mich. Die Bedingungen waren diese Saison einfach zu gut. Ich wäre wahrscheinlich zu verwöhnt geworden und habe deshalb diesen Winter darauf verzichtet.

Nach diesem wirklich traumhaften Winter mit sehr viel Schnee und ausgezeichneten Bedingungen für Langläufer, Skifahrer und Wanderer wünschen wir Ihnen einen sonnigen, warmen (und hochwasserfreien) Frühling und freuen uns sehr, wenn Sie uns bald wieder besuchen kommen!

 

 

 

Engadinerhof Gästeinformation Nr. 16/2008, Pontresina, im Oktober 2008

Allegra liebe Gäste!


Überall wurde der Sommer bejammert, bei uns im Engadin wie auch im Unterland. Es hätte zuviel geregnet, zuwenig Sonne gegeben und überhaupt sei es zu kalt gewesen (bitte nicht vergessen: weder das Leben noch das Wetter haben irgendetwas mit einem Wunschkonzert gemeinsam). Dabei war das alles nur halb so schlimm. Etwas mehr Regen bedeutet auch: Die Wiesen waren selten so grün, die Blumen haben selten so schön und lange geblüht. Und den goldenen Herbst geniessen wir immer noch. Und, unsere Belegung wurde nochmals ein Stück besser. Was wollen wir mehr!!! Die überragende Auslastung von 101% oder in Logiernächten ausgedrückt: 18'133 Übernachtungen haben wir wieder nur Ihnen zu verdanken, dafür

ein riesengrosses Dankeschön!

Immer wieder denke ich, eine Steigerung ist nicht mehr möglich. Und immer wieder werde ich eines besseren belehrt. Bitte machen sie so weiter und belehren Sie mich Saison für Saison eines besseren.


Hier unsere aktualisierte Statistik:

So. 97: LN   3.315   AL:  25,5 % HP: k.A. U: k.A.
So. 98: Hotel war geschlossen, Übernahme durch uns am 01.Nov.1998
So. 99: LN   6.628 ÖT: 113 AL:  45,1 %
HP:   4.850
= 73,2 % U:    599.303 =   90,40 p.T./Gast
So. 00: LN   9.903 ÖT: 119 AL:  64,0 %
HP:   7.838
= 79,1 % U:    903.363 =   91,20 p.T./Gast
So. 01: LN 11.396 ÖT: 126 AL:  69,5 %
HP:   9.279
= 81,4 % U: 1.107.888 =   97,20 p.T./Gast
So. 02: LN 12.945 ÖT: 119 AL:  83,7 %
HP: 11.721
= 90.5 % U: 1.281.989 =   99,00 p.T./Gast
So. 03: LN 15.235 ÖT: 126 AL:  93,0 %
HP: 13.437
= 88,2 % U: 1.500.508 =   98,50 p.T./Gast
So. 04: LN 14.496 ÖT: 126 AL:  88,3 %
HP: 12.707
= 87,8 % U: 1.481.382 = 102,40 p.T./Gast
So. 05: LN 15.680 ÖT: 127 AL:  95,0 %
HP: 14.314
= 91,3 % U: 1.709.324 = 109,00 p.T./Gast
So. 06: LN 16.159 ÖT: 126 AL:  98,6 %
HP: 15.008
= 92,9 % U: 1.833.931 = 113,50 p.T./Gast
So. 07: LN 17.956 ÖT: 133 AL:100,0 %
HP: 16.710
= 93,0 % U: 2.043.212 = 113,75 p.T./Gast
So. 08: LN 18.133 ÖT: 133 AL:101,0 %
HP: 17.297
= 95,4 % U: 2.142.275 = 118,15 p.T./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension,
U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Sommer 2008


Schweiz: 15’802 LN = 87.1 % Deutschland: 1’606 LN = 8.9 %; Dies sind zusammen wie schon letztes Jahr 96 %!! Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, USA, England, Frankreich und den Benelux – Ländern. Jedes einzelne Land davon nicht mehr als 0,5 %.


Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag
Sommer 08: 520'817.30 = 3’886.70 pro Tag Winter 07/08: 432'492.30 = 3’728.40 pro Tag


Der Einfachheit halber kürze ich nachfolgend Katrin Achini mit KA ab, und Corina Hissung mit CH.


Dachterrasse

Grosse Ankündigung und nichts ist passiert! Schweren Herzens (dies gilt für KA und CH) und doch Ruckzuck (gilt für mich) mussten wir das Projekt einer Dachterrasse auf Eis legen. Laut erster Veranschlagung hätte uns diese Renovation CHF 150'000.00 gekostet. Das hätten wir auch gerne investiert für Sie (dieser Satz stammt von KA, und ist doch etwas geschleimt, stimmt`s?). Erst beim Öffnen des Dach`s stellte sich heraus, dass dieses Vorhaben mindestens doppelt so teuer kommt. Das Dach hätte komplett abgebaut und die Balken hätten ersetzt und verstärkt werden müssen. Das war uns dann doch zu teuer für einen relativ geringen Nutzen. So oft hätten Sie (Ausnahme: Frau Ingrid Simons) ja wahrscheinlich auch nicht da oben gelegen. Schliesslich kommt man ja hauptsächlich zum Wandern ins Engadin und nicht zum Sonnenbaden. Das Dach musste trotzdem neu gedeckt werden, damit es bei starkem Regen oder Schneeschmelze im Zimmer 228 nicht mehr reintropft. Mit diesem eingespartem (und trotzdem nicht vorhandenem) Geld können in naher Zukunft einige Zimmer renoviert werden.


Speisesaal

Nun haben wir dafür ein anderes Projekt in Angriff genommen. Wir werden Sie im Dezember mit einem ziemlich „neuen“ Speisesaal überraschen. Giuseppe Anelo, unser Haustechniker und Maurer, und Helder Valente, unser Allrounder und Portier, haben bereits angefangen den alten Teppich (die Stolperfalle und Volksbelustigung ist damit leider weg) rauszureissen. Darunter ist ein wunderbares Eichenparkett im Fischgratmuster. Dieses wird abgeschliffen und versiegelt (macht Schreinerei Markus Rauch aus Pontresina, der Mann unserer neuen Servicekraft) und passt dann hervorragend zu den schönen Holzwänden. Wir bekommen neue Fenster und Holzverkleidungen (Schreinerei Conradin Schwab und Partner, Pontresina) verdecken die Heizkörper. Die Vorhänge und Lampenschirme werden ausgetauscht. Die Tischplatten der quadratischen Tische werden alle durch runde Tischplatten ersetzt, der Fuss bleibt der alte. Dazu kaufen wir 160 neue Stühle in dunkelbraunem Kunstleder. Ein Läufer (natürlich in rot, ausgerollt wie bei Staatsempfängen) durch den ganzen Speisesaal, wird halbwegs die enorme Geräuschkulisse (60% unserer Gäste sind ja weiblich und reden entsprechend mehr) eindämmen. Stühle, Gardinen, Teppich und Lampenschirme kommen von der Firma transmobilia Hotel Concept AG aus Muhen in der Schweiz. Eine Gesamtinvestition von cirka CHF 200’000.00.


Aquarium

Seit 2 Monaten „betreuen“ wir an der Rezeption ein Aquarium voller Fische. Anja Reinhold von der Rezeption hat dieses mitgebracht, da ihre Familie sich ein Salzwasser-Aquarium angeschafft hat. Wir haben kurzerhand ein Loch in die hintere Wand der Rezeption gehauen. Nun können die verschiedenen bunten und auch weniger bunten Fische von der Flurseite wie auch von der Rezeptionsseite her beobachtet werden (dient zur Beruhigung, also bitte vor einer Beschwerde eine Stunde Fische schauen).


Fumoir

Wie wir Ihnen im letzten Mailing geschrieben haben, wurde die ehemalige Bibliothek zum Fumoir (Übersetzung für unsere deutschen Gäste: Raucherzimmer) umgenutzt. Mittlerweile ist das Raucherzimmer auch entsprechend eingerichtet. Mitten in der Saison bestellten wir schöne Sessel aus dunkelbraunem Kunstleder, dazu passende Tischchen und entsprechende Dekorationen. Somit ist das Fumoir nun stilgerecht für die mittlerweile wirklich diskriminierten Raucher eingerichtet.


Aussenbeleuchtung

Das Haus ist von aussen ja schon eine Weile schön beleuchtet. Gestört hat uns jedoch immer, dass das Leuchttransparent Engadinerhof nicht unserer Logofarbe entsprach. Braun-orange anstatt blau-orange. Wahrscheinlich ist es nicht vielen aufgefallen, dass wir dieses Transparent im Frühling in unseren Farben haben spritzen lassen. Doch für meine Augen ist es eine Wohltat.


Auf Reisen mit unserer Direktorin (von KA)

Sie erinnern sich sicher an diesen Titel in unserem Mailing Nummer 12 vom Oktober 2006. Da bin ich gerade von einer 5 1/2 Monate dauernden Veloreise durch Zentralasien (Anmerkung Bertram: sehr müde) heimgekommen. Es ist nun nicht etwa so, dass ich schon wieder verreise. Im Gegenteil, diesen Winter können Sie sich bildlich in diese Region entführen lassen. Mein Lebenspartner Andreas Kramer geht auf Tournee mit seiner Multivisionsschau über unsere Erlebnisse und Abenteuer in Kasachstan, Kirgisistan, Tadjikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Die Tourneedaten können Sie unter www.AndreasKramer.ch einsehen (diese Gratiswerbung wird mir laut Bertram vom Lohn abgezogen!?!).


Mitarbeiter

Seit längerem erfahren wir diesen Herbst einen grossen Mitarbeiterwechsel. Mal freiwillig, mal nicht ganz so freiwillig. Jeder Wechsel birgt dafür eine neue Chance zur Verbesserung.
Beginnen wir mit der Bar: Arite Ruchay möchte nach vier Jahren guter Arbeit nun einen anderen Betrieb kennen lernen. Was verständlich ist, ist sie doch erst 25 Jahre alt. Ihre Stelle übernimmt Heike Höpfner aus der Pizzeria, die nach 5 Jahren à la carte Service in unserem Ristorante Nostra Pizzeria auch gerne mal eine andere Arbeit übernimmt.

Nicole Schönholz aus Deutschland, die diesen Sommer ebenfalls in der Pizzeria tätig war, geht zurück ins Bernbiet, welches ihr besser zusagt als das Engadin (wegen der Geschwindigkeit?). Für diese zwei freien Stellen in der Pizzeria haben wir Simone Stade aus Deutschland und die Ungarin Dora Giricz eingestellt.

Einen grossen Wechsel gibt es in der Küche. Da bleiben nur unsere drei bewährten Hilfskräfte Valentina Levi, Idriz Kerelaj und Silvano Magnolia. Es verlassen uns der Küchenchef Peter Klärding, des weiteren die Köche Anja Koch und Kay Leitmeyer.

Letztere zwei, weil sie sich hier kennen und lieben gelernt haben (waren eigentlich zum Arbeiten angestellt) und nun ein Kind erwarten (sie natürlich, er eher nicht).
Das Küchenteam wird ab Dezember aus dem sehr guten Küchenchef Paolo Corona, dem versierten Stellvertreter Luigi Marco Valli und dem Jungkoch Fabio Cameroni bestehen. Alle 3 übrigens aus Bella Italia (eingestellt trotz Halbfinalniederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Italien während der WM 2006; man muss halt vergessen können). Und ich garantiere weiterhin die Ihnen bekannte Qualität.

In der Pizzeria verlässt uns auch Mila Santos da Tavares nach 9 Jahren. Anfangs arbeitete sie als Küchenhilfe. Dank ihrem grossen Interesse und unermüdlichen Einsatz lernte sie den Posten des Pizzaiolo zu übernehmen, welchen sie die letzten 4 Jahre mit viel Engagement bestritt. Diesen Posten wird nun Armando Conte, ein sehr erfahrener Pizzabäcker aus Italien, übernehmen.

Im Speisesaal geht Roberto Pedrolini weg. Er wird fortan seinen italienischen Charme in seinem Wohnort Samedan in einem à la carte Restaurant versprühen. Seine Stelle geht an Balazs Rajcsanyi (keine Ahnung wie man das ausspricht) aus Ungarn. Christiane Gass hat uns schon Mitte September wieder verlassen. Sie war schon das zweite Mal bei uns und ist kurzfristig eingesprungen für eine Servicemitarbeiterin, welche im Juni gar nicht erst angereist ist. Das gibt es leider auch immer wieder. Irene Rauch, endlich mal wieder eine echte Einheimische (dies bedeutet: kein Hochdeutsch!) aus Pontresina komplettiert unser Team im Service.

Auf der Etage verlässt uns Manuela Freitas da Silva Cruz. Sie war 5 Jahre bei uns und hat sehr gute Arbeit geleistet. Ersetzt wird sie durch Tanja Dos Santos Carvalho.

Und zu guter letzt kommen wir zur Rezeption: Kathrin Kokernak war nur für eine Saison angestellt. Ab Dezember wird unser Empfangsteam durch Sandra Müller (redet ähnlich gerne und viel wie Ihre Vorgängerin) aus Deutschland verstärkt .


Privates

Thema „Ich“: in dieser Rubrik erfahren Sie natürlich nicht alles von mir. Nichts über meine glückliche Ehe zum Beispiel (meine Frau CH ist glücklich und ich bin verheiratet). Aber kennen Sie Dystonie? Dies ist ein so genannter Schreibkrampf. Vor Jahren habe ich das mal erwähnt. Das Schreiben fällt mir immer schwerer und ich ernte erstaunte Blicke, wenn ich schreibe, weil es etwas unbeholfen wirkt. Dystonie ist eine motorische Störung im Kleinhirn. Diese betrifft nur eine spezifische Bewegung. Sonst bin ich eigentlich ganz normal (laut KA & CH aber auch nicht immer). Übrigens, seit September habe ich einen Schweizer Pass und bin stolz darauf. Ich durfte meinen Deutschen Pass behalten, denn ich möchte meine Nationalität natürlich nicht verleugnen; allein schon wegen Fussball nicht (liebe Schweizer, wo liegt übrigens Luxemburg?). Thema Urlaub & Familie: Nico ist jetzt in der zweiten Klasse. Die Schule macht ihm immer noch sehr viel Spass. Vor allem die Pausen sagt er (also doch mein Sohn). Herbstferien hatte er die ersten beiden Wochen im Oktober. Dies bedeutet, dass CH und ich allein in die Ferien gehen werden. Zwei Wochen mit dem Wohnmobil nach Deutschland ab Mitte November. Gleichzeitig verbinden wir diesen Urlaub mit dem Besuch zweier Ausstellungen von Bädern und Hotelzimmern für einen zukünftigen Umbau. Thema Marathon: Meine Kondition hat übrigens diesen Sommer nicht gelitten. Konnte auch nicht, weil ich keine besitze und leider auch keine aufgebaut habe. Die Chancen für den Marathon stehen also nicht all zu gut. Gibt es eigentlich ein Alterslimit für die Teilnahme?

 

Wir wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Und nicht vergessen: wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!





 

Engadinerhof Gästeinformation Nr. 15/2008 Pontresina, im April 2008


Allegra liebe Gäste!

 

Während unsere weiblichen Gäste (hoffentlich) den Frühjahrsputz erledigen, deren Männer (alibimässig) rund ums Haus oder im Garten werken und beide dabei vielleicht von ein paar Tagen Erholung im Engadin träumen, dröhnen bei uns schon wieder die Bohrer, der Staub steigt uns in die Nase, der Dreck fliegt uns um die Ohren, kaum dass der letzte Gast unser Haus verlassen hat. Ein schöner Lärm, wissen wir doch dadurch, dass wieder Neues entsteht oder Altes endlich repariert wird.
Wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, hat die Hotellerie allgemein stark zugelegt diesen Winter. So auch wir im Engadinerhof. Wir konnten unser letztjähriges sehr gutes Resultat nochmals verbessern und haben somit unseren besten Winter geschafft, mit 92 % Auslastung. Und warum? Richtig!: weil Sie, liebe Gäste, uns wieder besucht haben. Und wissen Sie, wie wir dieses Ergebnis nochmals steigern können? Richtig!: indem Sie nochmals kommen, vielleicht öfters pro Jahr kommen und auch noch länger bleiben (Nicht vergessen: je länger die Ferien desto besser die Erholung).

Vielen herzlichen Dank!

 

Hier unsere aktualisierte Statistik:

Wi 97/98 LN:   6’612 AL: 51.0% HP Umsatz k.A. (Letzter Winter der Vorbesitzer)
Wi 98/99 LN:   6’831 AL: 52.7% HP:   5’456 = 79.8% U:   700'557.-- = 102.50 p.T./Gast
Wi 99/00 LN:   7’962 AL: 62.0% HP:   6’011 = 75.5% U:   852'109.-- = 107.00 p.T./Gast
Wi 00/01 LN: 11’057 AL: 78.8% HP:   8’095 = 73.2% U: 1’177'023.-- = 106.50 p.T./Gast
Wi 01/02 LN:   9’225 AL: 71.2% HP:   7’371 = 80.0% U: 1’051'764.-- = 114.00 p.T./Gast
Wi 02/03 LN: 10’458 AL: 80.4% HP:   7’447 = 71.2% U: 1’239'882.-- = 118.60 p.T./Gast
Wi 03/04 LN: 10’484 AL: 70.1% HP:   8’659 = 82.6% U: 1’230'361.-- = 117.40 p.T./Gast
Wi 04/05 LN: 10’130 AL: 68.4% HP:   8’500 = 83.9% U: 1’204'616.-- = 118.90 p.T./Gast
Wi 05/06 LN: 11’533 AL: 77.8% HP: 10’258 = 88.9% U: 1’380’363.-- = 119.70 p.P./Gast
Wi 06/07 LN: 11’272 AL: 85.0% HP:   9’971 = 88.5% U: 1’373’970.-- = 121.90 p.P./Gast
Wi 07/08 LN: 12'658 AL: 91.8% HP: 11’377 = 89.9% U: 1'551'921.-- = 122.60 p.P./Gast

Legende: LN = Logiernächte, AL = Auslastung, HP = Halbpension, U = Umsatz,
p.T./Gast = Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Winter 2007/08

Schweiz: 8.092 LN = 64% Deutschland: 3.737 LN = 29,5% Irland: 264 LN = 2,1% (aber 4,2% vom Getränkeumsatz, wirklich super) England: 187 LN = 1.66% Niederlande: 186 LN = 1.65% Frankreich: 129 LN = 1.14%. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, Spanien, USA, Belgien und Italien.


Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag
    Winter 07/08: 432'492.30 = 3'728.40 pro Tag


Kosten

Gesamtsumme der Investitionen in diesem ersten Halbjahr 2008: CHF 200.000,00. Ich werde Ihnen in diesem Mailing keine einzelnen Geldbeträge mehr auflisten, davon hatten Sie im letzten Rundbrief genug gehört. Sie wissen ja nun, wo (wenigstens teilweise) „Ihr“ Geld hingeht.


Lift

Am letzten Tag vor dem Wintersaisonstart konnten wir den neuen Lift in Betrieb nehmen. Wie das so oft geschieht, war der Umbau schlussendlich grösser als erwartet. Anpassungen am Liftschacht mussten gemacht werden und das Motorensystem ist ein anderes, was zu weiteren baulichen Massnahmen führte. Von aussen sieht er noch grau und unscheinbar aus, mag noch nicht so recht zum Holz daneben passen. Doch zum schön streichen war keine Zeit mehr. Wenn unser Maler Marcel wieder zurück ist, holen wir das nach. Dafür glänzt er innen drin umso mehr mit viel Messing und dem grossen Spiegel. Nun kann man nicht nur kontrollieren ob die Schminke nicht verschmiert ist, sondern auch gleich noch ob das Kleid richtig sitzt, und die Schuhe hoffentlich geputzt sind, denn der Spiegel reicht von der Decke bis zum Boden.

Dach

Das Dach vom vorderen Haus, dem ältesten Teil des Hotels, muss saniert werden. Es kam schon einige Male vor, dass die Gäste im Zimmer 228 die Betten auseinander schieben mussten, um einen Eimer dazwischen zu stellen. Sonst wäre aus Ihren Betten ein Wasserbett geworden.
Wenn schon das Dach neu gemacht werden muss, nutzen wir diese Gelegenheit, um darauf eine Liegeterrasse einzurichten. Ein schönes Holzgeländer mit einem Engadinerhofschild (vielleicht können Sie sich an die alten Postkarten erinnern?) wird Sie (hoffentlich) vor dem Abstürzen bewahren.
Die Terrasse wird nicht bedient sein, der Kaffee wäre eh kalt bis er oben ankommt (nicht wegen der Geschwindigkeit unserer Mitarbeiter, sondern wegen der Länge des Weges). Dafür warten neue, bequeme Liegestühle, Tische, Stühle und Sonnenschirme auf Sie.
Da verschiedene Firmen an der Sanierung beteiligt sind, wird die Dachterrasse leider nicht auf Anfang Saison fertig und die ersten paar Wochen müssen Sie noch mit der alten Terrasse neben der Rezeption vorlieb nehmen.

Badetücher

Wie in jeder Zwischensaison gibt es Dinge die ersetzt werden müssen. Heuer sind es unter anderem die Bade- und Handtücher. Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden. In allen neuen Zimmern werden Sie sich ab Juni mit 150 cm x 100 cm grossen, flauschigen Badetüchern abtrocknen können (gleiche Qualität und Grösse finden Sie im 5-Sterne Hotel Carlton in St. Moritz). Selbstverständlich werden auch diese mit unserem Engadinerhof Logo versehen sein.

Fixleintücher

Des weiteren haben die Fixleintücher nicht mehr die gewünschte Spannung (wie in mancher Ehe) und werden ebenfalls ersetzt.

Nichtraucherzimmer

Ab der Wintersaison (ich weiss, erst kommt noch die Sommersaison, aber wir möchten Sie heute schon vorbereiten) werden alle unsere Zimmer Nichtraucherzimmer sein.
Seit dem 1. März ist im ganzen Kanton Graubünden das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten. Und soll ich Ihnen sagen, was mich an diesem Gesetz am meisten stört? Dass der Gesetzgeber mir als Unternehmer vorschreibt, was in meinen Räumen zu passieren hat und: die Intoleranz der Nichtraucher nimmt auch schon unschöne Formen an.
Aber keine Angst: wir vergrämen die Raucher nicht. Wir haben soeben begonnen ein

Fumoir

einzurichten. In der ehemaligen Bibliothek bauen wir eine gute Lüftung ein und entfernen die Regale. Ein paar Sitzgruppen mit kleinen Tischchen werden den Raum zu einem gemütlichen Raucherzimmer machen. Dafür opfern wir die

Bibliothek

Diese war ja nicht unbeliebt und wir haben lange überlegt, wie und wo wir all die Bücher unterbringen könnten. Nun sind wir daran, im Salon mehrere Bücherregale in die Wände zu bauen. Somit gewinnt der neue Salon an Gemütlichkeit und die Leseratten unter Ihnen müssen nicht auf Ihre geistige Nahrung verzichten.

Eisverkauf und Glacékarte

Das Mövenpick Eis ist unbestritten sehr gut, wovon Sie sich ja jeweils Mittwochs an unserem Glacébuffet selbst überzeugen konnten. Neu war diesen Winter, dass wir das Eis in einem speziellen „Carretino“ von der Firma
Mövenpick angeboten haben. Wir hatten bis anhin 10 verschiedene Aromen, ab Juni werden es 12 Sorten sein. Zudem werden wir nun nachmittags das feine Eis von Mövenpick vor der Pizzeria draussen verkaufen, in frisch gebackenen Waffeln, wenn Sie dies mögen.
Die Dessertkarte der Pizzeria ist neu in Druck gegangen, die Coupeauswahl hat etwas geändert und ist grösser geworden.

Preiserhöhung

Nach der Preiserhöhung für diesen Sommer werden wir auch im nächsten Winter die Preise anheben. CHF 5.00 pro Person/Tag für Übernachtung/Frühstück und für die Pauschalangebote. Die Halbpension erhöhen wir von CHF 25.00 auf CHF 28.00. Ziel der Preiserhöhungen ist nicht eine Gewinnsteigerung sondern nur die Beibehaltung des jetzigen Gewinns!

Bergbahnen

Zu unser aller Erleichterung haben die Bergbahnen ihre Regeln wieder gelockert. Wir dürfen Ihnen die Karten für die Bergbahnen und den öffentlichen Verkehr wieder ab dem Anreisetag und auch für den Abreisetag abgeben.

Mitarbeiter

Zum ersten Mal in unserem nun fast 10-jährigem Wirken im Engadinerhof entlassen wir einen Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand: Pierluigi Lingeri. 8 Jahre war er bei uns, jede Sommer- und Wintersaison. Nun mit 65 Jahren hat er seine Pension wirklich verdient und wir haben ihn gebührend verabschiedet.
Cornelia Braegger, unsere Chef de Réception, verlässt uns zum Ende der Saison. Sie geht auf die Diavolezza, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.
Des weiteren müssen Christiane Gass und Rudolf Graf ersetzt werden, beide waren im Speisesaal tätig.

Küche

Wir kaufen neue Küchenmaschinen, und ersetzen die Zuluft der Lüftung komplett. Neue Regale in Chromstahl ersetzen die alten Holzregale und erfüllen somit die Anforderung der Lebensmittelkontrolle.

Privates

Nachdem ich ja, wie bereits im letzten Mailing erwähnt, seit dem 24. Juni letzten Jahres nicht mehr trinke, bin ich auch noch seit dem 9. November 2007 ein glücklicher (und zu Beginn sehr nervöser) Nichtraucher. Durch diesen sehr seriösen Lebenswandel bin ich jetzt in der Lage, einige Male pro Woche den Frühdienst (ab 07.00 Uhr) zu übernehmen. Vorher war dies wegen zombieartigem Aussehen, übelster Laune und Alkoholfahne natürlich nur begrenzt möglich.
Urlaub: im Mai nehmen wir unser Wohnmobil und fahren Richtung Deutschland. Corina möchte gerne die Nord- und Ostsee kennen lernen (Nico will einfach nur schwimmen gehen, egal wo, egal wie kalt!). Vorher fahren wir aber noch nach Bayern und feiern mit Ulli und Rupert deren Hochzeit. Beide haben bei uns gearbeitet und sich bei uns kennen (und lieben) gelernt.
Diesen Sommer will ich übrigens etwas für meine Kondition tun. Ich werde mein Mountainbike aus dem Keller holen und so viel als möglich trainieren. Dann werde ich hoffentlich über genügend Kondition verfügen, um im Dezember endlich! meine Langlaufausrüstung aus dem Keller zu holen und mit dem Training für den Engadiner zu beginnen.


Nach diesem für mich immer wieder langen Winter
(der Schnee steht mir bis Unterkante Oberlippe)
wünschen wir Ihnen und uns einen sonnigenFrühling und freuen uns,
Sie bald erneut bei uns im schönsten
Hochtal der Schweiz begrüssen zu dürfen!

 

 

 


Engadinerhof Gästeinformation Nr. 14/2007                         Pontresina, im Oktober 2007


Allegra liebe Gäste!

 

Wissen Sie eigentlich was uns dieses Mailing kostet? CHF 9’756.00!! Also bitte komplett lesen und weitergeben. Ist dies nicht eine wunderschöne poetische Einleitung? (So bin ich halt, Romantiker durch und durch). Nun aber zur Sache (Schätzchen): Die Sommersaison 2007 ist vorbei und: wow!!, wir sind überwältigt vom Resultat. Was für ein Ergebnis! Trotz des schon sehr guten Sommers 2006 konnten wir die Übernachtungszahlen auf knapp 18'000 steigern, genauer gesagt auf 17’956. Damit haben wir diesen Sommer wieder die meisten Übernachtungen von allen Hotels in Pontresina (Ausnahme: Clubhotel Schloss). Das ist eine Auslastung von 100%! Natürlich war nicht immer jedes Zimmer belegt, wir haben ja offiziell nur 135 Betten. Doch mit allen Notzimmern, Zusatzbetten und Kinderbetten für Familien kommen wir auf 135 Übernachtungen pro Tag. Sie können sich ja vorstellen wie begeistert wir sind! Und das haben wir wiederum nur dank Ihnen erreicht, weil Sie immer wieder zu uns kommen und weil Sie uns (hoffentlich?) ganz aktiv weiterempfehlen. Also,


ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!

(merken Sie den Unterschied? Früher gab es „nur“ ein ganz herzliches Dankeschön)

 

Hier unsere aktualisierte Statistik:

So. 97: LN   3.315   AL:  25,5 % HP:  k.A. U: k.A.
So. 98: Hotel war geschlossen, Übernahme durch uns am 01.Nov.1998
So. 99: LN   6.628 ÖT: 113 AL:  45,1 % HP:   4.850 = 73,2 % U:    599.303 = 90,40 p.T./Gast
So. 00: LN   9.903 ÖT: 119 AL:  64,0 % HP:   7.838 = 79,1 % U:    903.363 = 91,20 p.T./Gast
So. 01: LN 11.396 ÖT: 126 AL:  69,5 % HP:   9.279 = 81,4 % U: 1.107.888 =  97,20 p.T./Gast
So. 02: LN 12.945 ÖT: 119 AL:  83,7 % HP: 11.721 = 90.5 % U: 1.281.989 =  99,00 p.T./Gast
So. 03: LN 15.235 ÖT: 126 AL:  93,0 % HP: 13.437 = 88,2 % U: 1.500.508 =  98,50 p.T./Gast
So. 04: LN 14.496 ÖT: 126 AL:  88,3 % HP: 12.707 = 87,8 % U: 1.481.382 =102,40 p.T./Gast
So. 05: LN 15.680 ÖT: 127 AL:  95,0 % HP: 14.314 = 91,3 % U: 1.709.324 =109,00 p.T./Gast
So. 06: LN 16.159 ÖT: 126 AL:  98,6 % HP: 15.008 = 92,9 % U: 1.833.931 =113,50 p.T./Gast
So. 07: LN 17.956 ÖT: 133 AL:100,0 % HP: 16.710 = 93,0 % U: 2.043.212 =113,75 p.T./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension, U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Sommer 2007


Schweiz: 15’384 LN = 85.7 % Deutschland: 1’871 LN = 10.4 % Dies sind zusammen 96 %!!
Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, USA, England, Frankreich und den Benelux – Ländern.

Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag


Lift

Endlich, werden Sie sagen, (leider, muss ich sagen) hat der alte Lift ausgedient. Altersbedingt (viele von Ihnen kennen das ja, oder?) hatte der Lift (Baujahr 1937) einige Macken. Ab Dezember wird niemand mehr stecken bleiben, niemand wird mehr in den Lift hinein- bzw. hinausfallen. All meine (Schaden)Freuden des Alltags werden Vergangenheit sein. Ich selbst bin übrigens nie mit dem Lift gefahren, war mir einfach zu gefährlich. Im November wird nun ein neuer Aufzug von der Firma Otis eingebaut. Die Grösse bleibt gleich, da kein Platz für einen grösseren Schacht vorhanden ist. Gesamtkosten: CHF 100'000.00 (wäre ein super Porsche für mich gewesen, oder?)


Schuhputzmaschinen

Im Juli, mitten in der Saison, erstanden wir vier Schuhputzmaschinen (CHF 1800.00 pro Stück). Nun können Sie (und ich auch) auf jedem Stock ihre Schuhe mit farbloser Schuhcrème polieren. Für Wanderschuhe oder andere stark verschmutzte Schuhe ist weiterhin die erst 40-jährige Reinigungsmaschine im Skikeller aufgestellt.

Gepäckwagen

Endlich sind die klapprigen alten Gepäckwagen ausrangiert. Dafür haben wir zwei schöne Gepäckwagen aus Messing mit rotem (Farbwahl ist ein Relikt aus meiner kommunistischen Vergangenheit) Teppichboden erstanden (Kosten CHF 1'000.00 pro Stück).


Skikeller

Immer strengere (und teilweise überflüssige) Gesetze haben uns (nach 2 Mahnungen) dazu gezwungen, für den Abfall einen abgeschlossenen Raum einzurichten. Dies wiederum war die Gelegenheit, um den Skikeller zu erneuern. In einer Ecke haben wir Backsteinmauern hochgezogen und Türen eingesetzt. Somit ist ein genügend grosser Raum für die zwei Müllcontainer entstanden. Die Wände des Skiraums wurden von Pepe, unserem Maurer, bis zur halben Höhe mit weissen Kacheln gefliest. Darüber hat die Wand einen neuen Anstrich erhalten.
Für etwas Luxus sorgt ein Schuhtrockner (CHF 4'690.00) für 31 Paar Schuhe. Sie (zumindest ein paar von Ihnen) werden am Morgen nicht mehr in kalte und klamme Ski- oder Wanderschuhe steigen müssen (und gleichzeitig sorgt die Maschine für eine gleichmässige Geruchsausbreitung des Fussschweisses).

Glacéwagen

Ein paar Wochen lang kamen die Gäste diese Sommersaison jeweils Mittwochs in den Genuss eines Glacébuffets als Dessert, serviert von Kathrin Achini (die teuerste Eisverkäuferin aller Zeiten). Die Begeisterung war gross (der Verzehr aber auch). Wir haben nun einen Glacéwagen von Mövenpick gemietet. Sie werden ab sofort regelmässig dieses Büffet mit (dem teuren, aber köstlichen) Mövenpickeis geniessen.

Duvets, Wäsche und Weiteres

Jeweils am Ende der Saison werden aus hygienischen Gründen alle Duvets und Kissen gereinigt. Dies führt zu Abnützung und wir müssen nun schon wieder 60 Duvets und Kissen ersetzen (CHF 11'000.00).
Die Tischsets in der Pizzeria sowie ein Teil der Tischwäsche im Speisesaal werden ersetzt (für CHF 8'600.00). Kaffeetassen und Saftgläser fürs Frühstück und verschiedene Gläser an der Bar müssen aufgestockt werden für CHF 7'700.00.

Flure im Altbau

Simon Perl, unser Kunstschmied, welcher uns die schmiedeeisernen Gitter für den Lichtschacht (siehe letztes Mailing) besorgte, hat irgendwo auch noch wunderschöne Wandlampen aus Schmiedeeisen (22 Stück à CHF 350.00) „ausgegraben“. Ein Teil davon finden Sie jetzt in den Fluren im ersten und zweiten Stock des Altbaus. Zusammen mit den neuen Teppichen von letzter Zwischensaison, strahlen die Flure nun wirklich ein schönes Ambiente aus.

Epidemie der Altersschwa(ä)chen

(Hiermit meinen wir nicht unsere Gäste, sondern eine ganze Anzahl Maschinen vom Hotel). Als erstes fiel in der Frühstücksküche das Tassenrechaud (CHF 4'000.00) aus und war nicht mehr zu reparieren. Kaum war das Neue eingebaut, gab auch das Tellerrechaud (CHF 7'200.00) den Geist auf. Dieses musste ebenfalls ersetzt werden. Gleichzeitig bestellten wir neue Chromstahltische (CHF 2'800.00) für die Pâtisserie, denn die Kühlelemente unter dem alten Arbeitstisch funktionierten eh schon lange nicht mehr. So ist nun mehr und einfacher zu reinigende Arbeitsfläche vorhanden. Als nächstes meldete sich ein Teil des Motors der Küchenlüftung (CHF 1'200.00) in der Pizzeria ab, und dann auch gleich noch die Saladette, (kein weiblicher Vorname übrigens, sondern im Fachjargon eine Kühltheke für Salate), obwohl die ja erst vier Jahre alt ist (CHF 3'000.00).
Innerhalb von vier Wochen ging die Steuerung des Trockners und der Motor der Waschmaschine kaputt. Die gesamte Hotelwäsche musste auswärts gewaschen und getrocknet werden, was neben den Reparaturkosten in Höhe von CHF 7'200.00, noch zusätzliche Ausgaben von CHF 12'000.00 verursachte.
Da in der Pizzeria zu wenig Platz für richtig temperierten Wein ist, und auch die Abstellflächen immer knapp sind, bestellten wir zwei neue Weinschränke (CHF je 3'700.00, Massanfertigung), welche nun fix eingebaut werden und mit einer Holzfläche als Ablage versehen werden.
Der Computer im Backoffice ist wirklich alt und angeblich „sehr langsam“ (Ausrede für meine Frau und Kathrin Achini für längeres Verweilen im Hintergrund) und wird deshalb ebenfalls ausgetauscht.

Mitarbeitermensa

Die Mensa ist mehr als nur in die Jahre gekommen. Jetzt wird diese komplett neu gemacht. Auch das kostet CHF 40'000.00. Boden, Wände, alle Installationen und Küchenblock werden neu gemacht bzw. gekauft. Eine längst fällige und verdiente Investition für unsere Mitarbeiter.

Bergbahnen inklusive

Vorweg ist zu sagen, dass die Begeisterung über das Angebot „Bergbahnen inklusive“ weiterhin ungebrochen ist. Neu gelten die Karten aber nicht mehr für den Anreise- und Abreisetag. Grund: seit diesem Sommer sind endlich die meisten Engadiner Hotels bei oben genanntem Angebot mit dabei. Viele Hotels arbeiten jedoch mit Gruppen für nur eine Nacht und für die wäre das Verrechnungssystem sehr teuer geworden. Nun hat die Mehrheit sich für die neuen Regeln entschieden (auch Demokratie kann nachteilig sein). Wir haben mit den Bergbahnen auch darüber diskutiert, ob man nicht wenigstens einen der beiden Tage einschliessen könnte, waren jedoch bis heute erfolglos.

Anreise

Des öfteren waren Gäste enttäuscht oder (überflüssigerweise) empört, wenn sie ihr Zimmer nicht schon um 11:00 oder 12:00 beziehen konnten. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass die Gäste ihr Zimmer bis 11:00 behalten können, und dass an einem Samstag oft um die 80 Gäste abreisen und eben so viele auch wieder anreisen. Wir haben sieben Zimmerfrauen, die ca. 60 Zimmer machen müssen. Da bitten wir Sie um Verständnis, wenn die Zimmer erst um 14:00 bereit sind.

Reklamationen

Beim täglichen Willkommens-Apéritif erwähnen wir jedes Mal, dass Sie, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, bitte sofort zu uns kommen. Denn alles was wir verbessern können, werden wir auch umgehend in die Wege leiten. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass Gäste erst bei der Abreise ein Anliegen vorbringen. Es ist für uns dann leider wirklich zu spät noch etwas zu ändern. Und Sie hatten dadurch vielleicht einen getrübten Urlaub (aber selbstverschuldet, oder?). Also, bitte teilen Sie uns Ihre Anliegen sofort mit!

Mitarbeiter

Nur vier Mitarbeiter haben uns nach dem Sommer verlassen. Es sind dies Margrit Ruppen von der Pizzeria und Carla dos Santos Teixeira (unser fünftes Zimmermädchen, die schwanger wird. Scheint ein fruchtbares Klima bei uns zu sein). In der Küche verlässt uns der Koch Ulrich Tryba und Piero Vano, der als Küchenhilfe angestellt war. Da wir dieses Jahr früh dran sind mit dem Mailing können wir Ihnen die Nachfolger dieser vier noch nicht bekannt geben.

Privates

Schlechte Nachricht: Ich bin Alkoholiker. Gute Nachricht: trocken seit dem 24. Juni 2007. Schlechte Nachricht: Die Erdinger Weissbierbrauerei muss seitdem Kurzarbeit anmelden. Gute Nachricht: Clausthaler (alkoholfreies Bier) hat seine Mitarbeiterzahl aufgestockt. Spass beiseite: der tägliche Alkoholkonsum (angefangen mit einer halben Flasche Wein zum Abendessen und anschliessend einigen Bieren zuviel) hat mich zum Alkoholiker werden lassen. Laut ärztlichem Befund muss ich nun mindestens zwei bis fünf Jahre ohne Alkohol auskommen. Ich habe dann eventuell die Möglichkeit, den Umgang mit dem Alkohol neu zu erlernen.
Anderes Thema: nach 23 Jahren mit meinem alten Motorrad und einem Unfall, ohne Personenschaden, eines Gastes mit diesem, habe ich mir nun eine neue (gebrauchte Suzuki Intruder, 1400 ccm, 11-jährig, Top Zustand) Maschine geleistet. Vor allem im Juni und Juli (während meine Frau und Nico für 3 Wochen in den Ferien waren) konnte ich einige schöne Passfahrten unternehmen.
A propos Ferien: nun kommen noch zwei harte Wochen auf mich zu. Ich mache Ferien nur mit meiner Frau. Nico hat ja leider Schule und wird während dieser Zeit von meinen Schwiegereltern (inklusive meiner Lieblings-Schwiegermutter) betreut.
Und zu guter letzt: Aufgrund meines ständigen Lamentierens hat sich nun das OK vom Engadiner Skimarathon entschlossen, einen Halbmarathon einzuführen (endet in Pontresina kurz vor meiner Haustür). Der ist aber wahrscheinlich immer noch zu lang für mich. Meine immer noch neue und nicht benutzte Ausrüstung und ich warten jetzt auf den Viertelmarathon.

 

Wir wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Natürlich würden wir uns sehr freuen, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen!