Meinungen unserer Gäste

   

   

 

Neuigkeiten vom Engadinerhof
   
Gästeinformation Nr. 15/2008

Gästeinformation Nr. 14/2007

   
   
   
   

 

Engadinerhof Gästeinformation Nr. 15/2008 Pontresina, im April 2008


Allegra liebe Gäste!

 

Während unsere weiblichen Gäste (hoffentlich) den Frühjahrsputz erledigen, deren Männer (alibimässig) rund ums Haus oder im Garten werken und beide dabei vielleicht von ein paar Tagen Erholung im Engadin träumen, dröhnen bei uns schon wieder die Bohrer, der Staub steigt uns in die Nase, der Dreck fliegt uns um die Ohren, kaum dass der letzte Gast unser Haus verlassen hat. Ein schöner Lärm, wissen wir doch dadurch, dass wieder Neues entsteht oder Altes endlich repariert wird.
Wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, hat die Hotellerie allgemein stark zugelegt diesen Winter. So auch wir im Engadinerhof. Wir konnten unser letztjähriges sehr gutes Resultat nochmals verbessern und haben somit unseren besten Winter geschafft, mit 92 % Auslastung. Und warum? Richtig!: weil Sie, liebe Gäste, uns wieder besucht haben. Und wissen Sie, wie wir dieses Ergebnis nochmals steigern können? Richtig!: indem Sie nochmals kommen, vielleicht öfters pro Jahr kommen und auch noch länger bleiben (Nicht vergessen: je länger die Ferien desto besser die Erholung).

Vielen herzlichen Dank!

 

Hier unsere aktualisierte Statistik:

Wi 97/98 LN: 6’612 AL: 51.0% HP Umsatz k.A. (Letzter Winter der Vorbesitzer)
Wi 98/99 LN: 6’831 AL: 52.7% HP: 5’456 = 79.8% U: 700'557.-- = 102.50 p.T./Gast
Wi 99/00 LN: 7’962 AL: 62.0% HP: 6’011 = 75.5% U: 852'109.-- = 107.00 p.T./Gast
Wi 00/01 LN: 11’057 AL: 78.8% HP: 8’095 = 73.2% U: 1’177'023.-- = 106.50 p.T./Gast
Wi 01/02 LN: 9’225 AL: 71.2% HP: 7’371 = 80.0% U: 1’051'764.-- = 114.00 p.T./Gast
Wi 02/03 LN: 10’458 AL: 80.4% HP: 7’447 = 71.2% U: 1’239'882.-- = 118.60 p.T./Gast
Wi 03/04 LN: 10’484 AL: 70.1% HP: 8’659 = 82.6% U: 1’230'361.-- = 117.40 p.T./Gast
Wi 04/05 LN: 10’130 AL: 68.4% HP: 8’500 = 83.9% U: 1’204'616.-- = 118.90 p.T./Gast
Wi 05/06 LN: 11’533 AL: 77.8% HP: 10’258 = 88.9% U: 1’380’363.-- = 119.70 p.P./Gast
Wi 06/07 LN: 11’272 AL: 85.0% HP: 9’971 = 88.5% U: 1’373’970.-- = 121.90 p.P./Gast
Wi 07/08 LN: 12'658 AL: 91.8% HP: 11’377 = 89.9% U: 1'551'921.-- = 122.60 p.P./Gast

Legende: LN = Logiernächte, AL = Auslastung, HP = Halbpension, U = Umsatz,
p.T./Gast = Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Winter 2007/08

Schweiz: 8.092 LN = 64% Deutschland: 3.737 LN = 29,5% Irland: 264 LN = 2,1% (aber 4,2% vom Getränkeumsatz, wirklich super) England: 187 LN = 1.66% Niederlande: 186 LN = 1.65% Frankreich: 129 LN = 1.14%. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, Spanien, USA, Belgien und Italien.


Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag
    Winter 07/08: 432'492.30 = 3'728.40 pro Tag


Kosten

Gesamtsumme der Investitionen in diesem ersten Halbjahr 2008: CHF 200.000,00. Ich werde Ihnen in diesem Mailing keine einzelnen Geldbeträge mehr auflisten, davon hatten Sie im letzten Rundbrief genug gehört. Sie wissen ja nun, wo (wenigstens teilweise) „Ihr“ Geld hingeht.


Lift

Am letzten Tag vor dem Wintersaisonstart konnten wir den neuen Lift in Betrieb nehmen. Wie das so oft geschieht, war der Umbau schlussendlich grösser als erwartet. Anpassungen am Liftschacht mussten gemacht werden und das Motorensystem ist ein anderes, was zu weiteren baulichen Massnahmen führte. Von aussen sieht er noch grau und unscheinbar aus, mag noch nicht so recht zum Holz daneben passen. Doch zum schön streichen war keine Zeit mehr. Wenn unser Maler Marcel wieder zurück ist, holen wir das nach. Dafür glänzt er innen drin umso mehr mit viel Messing und dem grossen Spiegel. Nun kann man nicht nur kontrollieren ob die Schminke nicht verschmiert ist, sondern auch gleich noch ob das Kleid richtig sitzt, und die Schuhe hoffentlich geputzt sind, denn der Spiegel reicht von der Decke bis zum Boden.

 

Dach

Das Dach vom vorderen Haus, dem ältesten Teil des Hotels, muss saniert werden. Es kam schon einige Male vor, dass die Gäste im Zimmer 228 die Betten auseinander schieben mussten, um einen Eimer dazwischen zu stellen. Sonst wäre aus Ihren Betten ein Wasserbett geworden.
Wenn schon das Dach neu gemacht werden muss, nutzen wir diese Gelegenheit, um darauf eine Liegeterrasse einzurichten. Ein schönes Holzgeländer mit einem Engadinerhofschild (vielleicht können Sie sich an die alten Postkarten erinnern?) wird Sie (hoffentlich) vor dem Abstürzen bewahren.
Die Terrasse wird nicht bedient sein, der Kaffee wäre eh kalt bis er oben ankommt (nicht wegen der Geschwindigkeit unserer Mitarbeiter, sondern wegen der Länge des Weges). Dafür warten neue, bequeme Liegestühle, Tische, Stühle und Sonnenschirme auf Sie.
Da verschiedene Firmen an der Sanierung beteiligt sind, wird die Dachterrasse leider nicht auf Anfang Saison fertig und die ersten paar Wochen müssen Sie noch mit der alten Terrasse neben der Rezeption vorlieb nehmen.

 

Badetücher

Wie in jeder Zwischensaison gibt es Dinge die ersetzt werden müssen. Heuer sind es unter anderem die Bade- und Handtücher. Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden. In allen neuen Zimmern werden Sie sich ab Juni mit 150 cm x 100 cm grossen, flauschigen Badetüchern abtrocknen können (gleiche Qualität und Grösse finden Sie im 5-Sterne Hotel Carlton in St. Moritz). Selbstverständlich werden auch diese mit unserem Engadinerhof Logo versehen sein.

 

Fixleintücher

Des weiteren haben die Fixleintücher nicht mehr die gewünschte Spannung (wie in mancher Ehe) und werden ebenfalls ersetzt.

 

Nichtraucherzimmer

Ab der Wintersaison (ich weiss, erst kommt noch die Sommersaison, aber wir möchten Sie heute schon vorbereiten) werden alle unsere Zimmer Nichtraucherzimmer sein.
Seit dem 1. März ist im ganzen Kanton Graubünden das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten. Und soll ich Ihnen sagen, was mich an diesem Gesetz am meisten stört? Dass der Gesetzgeber mir als Unternehmer vorschreibt, was in meinen Räumen zu passieren hat und: die Intoleranz der Nichtraucher nimmt auch schon unschöne Formen an.
Aber keine Angst: wir vergrämen die Raucher nicht. Wir haben soeben begonnen ein

 

Fumoir

einzurichten. In der ehemaligen Bibliothek bauen wir eine gute Lüftung ein und entfernen die Regale. Ein paar Sitzgruppen mit kleinen Tischchen werden den Raum zu einem gemütlichen Raucherzimmer machen. Dafür opfern wir die

 

Bibliothek

Diese war ja nicht unbeliebt und wir haben lange überlegt, wie und wo wir all die Bücher unterbringen könnten. Nun sind wir daran, im Salon mehrere Bücherregale in die Wände zu bauen. Somit gewinnt der neue Salon an Gemütlichkeit und die Leseratten unter Ihnen müssen nicht auf Ihre geistige Nahrung verzichten.

 

Eisverkauf und Glacékarte

Das Mövenpick Eis ist unbestritten sehr gut, wovon Sie sich ja jeweils Mittwochs an unserem Glacébuffet selbst überzeugen konnten. Neu war diesen Winter, dass wir das Eis in einem speziellen „Carretino“ von der Firma
Mövenpick angeboten haben. Wir hatten bis anhin 10 verschiedene Aromen, ab Juni werden es 12 Sorten sein. Zudem werden wir nun nachmittags das feine Eis von Mövenpick vor der Pizzeria draussen verkaufen, in frisch gebackenen Waffeln, wenn Sie dies mögen.
Die Dessertkarte der Pizzeria ist neu in Druck gegangen, die Coupeauswahl hat etwas geändert und ist grösser geworden.

 

Preiserhöhung

Nach der Preiserhöhung für diesen Sommer werden wir auch im nächsten Winter die Preise anheben. CHF 5.00 pro Person/Tag für Übernachtung/Frühstück und für die Pauschalangebote. Die Halbpension erhöhen wir von CHF 25.00 auf CHF 28.00. Ziel der Preiserhöhungen ist nicht eine Gewinnsteigerung sondern nur die Beibehaltung des jetzigen Gewinns!

 

Bergbahnen

Zu unser aller Erleichterung haben die Bergbahnen ihre Regeln wieder gelockert. Wir dürfen Ihnen die Karten für die Bergbahnen und den öffentlichen Verkehr wieder ab dem Anreisetag und auch für den Abreisetag abgeben.

 

Mitarbeiter

Zum ersten Mal in unserem nun fast 10-jährigem Wirken im Engadinerhof entlassen wir einen Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand: Pierluigi Lingeri. 8 Jahre war er bei uns, jede Sommer- und Wintersaison. Nun mit 65 Jahren hat er seine Pension wirklich verdient und wir haben ihn gebührend verabschiedet.
Cornelia Braegger, unsere Chef de Réception, verlässt uns zum Ende der Saison. Sie geht auf die Diavolezza, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.
Des weiteren müssen Christiane Gass und Rudolf Graf ersetzt werden, beide waren im Speisesaal tätig.

 

Küche

Wir kaufen neue Küchenmaschinen, und ersetzen die Zuluft der Lüftung komplett. Neue Regale in Chromstahl ersetzen die alten Holzregale und erfüllen somit die Anforderung der Lebensmittelkontrolle.


Privates

Nachdem ich ja, wie bereits im letzten Mailing erwähnt, seit dem 24. Juni letzten Jahres nicht mehr trinke, bin ich auch noch seit dem 9. November 2007 ein glücklicher (und zu Beginn sehr nervöser) Nichtraucher. Durch diesen sehr seriösen Lebenswandel bin ich jetzt in der Lage, einige Male pro Woche den Frühdienst (ab 07.00 Uhr) zu übernehmen. Vorher war dies wegen zombieartigem Aussehen, übelster Laune und Alkoholfahne natürlich nur begrenzt möglich.
Urlaub: im Mai nehmen wir unser Wohnmobil und fahren Richtung Deutschland. Corina möchte gerne die Nord- und Ostsee kennen lernen (Nico will einfach nur schwimmen gehen, egal wo, egal wie kalt!). Vorher fahren wir aber noch nach Bayern und feiern mit Ulli und Rupert deren Hochzeit. Beide haben bei uns gearbeitet und sich bei uns kennen (und lieben) gelernt.
Diesen Sommer will ich übrigens etwas für meine Kondition tun. Ich werde mein Mountainbike aus dem Keller holen und so viel als möglich trainieren. Dann werde ich hoffentlich über genügend Kondition verfügen, um im Dezember endlich! meine Langlaufausrüstung aus dem Keller zu holen und mit dem Training für den Engadiner zu beginnen.


Nach diesem für mich immer wieder langen Winter
(der Schnee steht mir bis Unterkante Oberlippe)
wünschen wir Ihnen und uns einen sonnigenFrühling und freuen uns,
Sie bald erneut bei uns im schönsten
Hochtal der Schweiz begrüssen zu dürfen!

 

 

 


Engadinerhof Gästeinformation Nr. 14/2007                         Pontresina, im Oktober 2007


Allegra liebe Gäste!

 

Wissen Sie eigentlich was uns dieses Mailing kostet? CHF 9’756.00!! Also bitte komplett lesen und weitergeben. Ist dies nicht eine wunderschöne poetische Einleitung? (So bin ich halt, Romantiker durch und durch). Nun aber zur Sache (Schätzchen): Die Sommersaison 2007 ist vorbei und: wow!!, wir sind überwältigt vom Resultat. Was für ein Ergebnis! Trotz des schon sehr guten Sommers 2006 konnten wir die Übernachtungszahlen auf knapp 18'000 steigern, genauer gesagt auf 17’956. Damit haben wir diesen Sommer wieder die meisten Übernachtungen von allen Hotels in Pontresina (Ausnahme: Clubhotel Schloss). Das ist eine Auslastung von 100%! Natürlich war nicht immer jedes Zimmer belegt, wir haben ja offiziell nur 135 Betten. Doch mit allen Notzimmern, Zusatzbetten und Kinderbetten für Familien kommen wir auf 135 Übernachtungen pro Tag. Sie können sich ja vorstellen wie begeistert wir sind! Und das haben wir wiederum nur dank Ihnen erreicht, weil Sie immer wieder zu uns kommen und weil Sie uns (hoffentlich?) ganz aktiv weiterempfehlen. Also,


ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!

(merken Sie den Unterschied? Früher gab es „nur“ ein ganz herzliches Dankeschön)

 

Hier unsere aktualisierte Statistik:

So. 97: LN 3.315   AL: 25,5 % HP: k.A. U: k.A.
So. 98: Hotel war geschlossen, Übernahme durch uns am 01.Nov.1998
So. 99: LN 6.628 ÖT:113 AL: 45,1 % HP: 4.850 = 73,2 % U: 599.303 = 90,40 p.T./Gast
So. 00: LN 9.903 ÖT:119 AL: 64,0 % HP: 7.838 = 79,1 % U: 903.363 = 91,20 p.T./Gast
So. 01: LN 11.396 ÖT:126 AL: 69,5 % HP: 9.279 = 81,4 % U: 1.107.888 = 97,20 p.T./Gast
So. 02: LN 12.945 ÖT: 119 AL: 83,7 % HP: 11.721 = 90.5 % U: 1.281.989 = 99,00 p.T./Gast
So. 03: LN 15.235 ÖT: 126 AL: 93,0 % HP: 13.437 = 88,2 % U: 1.500.508 = 98,50 p.T./Gast
So. 04: LN 14.496 ÖT: 126 AL: 88,3 % HP: 12.707 = 87,8 % U: 1.481.382 =102,40 p.T./Gast
So. 05: LN 15.680 ÖT: 127 AL: 95,0 % HP: 14.314 = 91,3 % U: 1.709.324 =109,00 p.T./Gast
So. 06: LN 16.159 ÖT: 126 AL: 98,6 % HP: 15.008 = 92,9 % U: 1.833.931 =113,50 p.T./Gast
So. 07: LN 17.956 ÖT: 133 AL:100,0 % HP: 16.710 = 93,0 % U: 2.043.212 =113,75 p.T./Gast

Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension, U= Umsatz,
p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich


Nationalitätenstatistik Sommer 2007


Schweiz: 15’384 LN = 85.7 % Deutschland: 1’871 LN = 10.4 % Dies sind zusammen 96 %!!
Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, USA, England, Frankreich und den Benelux – Ländern.

 

Pizzeria-Statistik

Sommer 04: 326'785.15 = 2’317.60 pro Tag Winter 03/04: 415'332.30 = 3’076.55 pro Tag
Sommer 05: 391'494.70 = 2’776.55 pro Tag Winter 04/05: 374'019.05 = 2'968.40 pro Tag
Sommer 06: 409'604.20 = 2’925.75 pro Tag Winter 05/06: 389'643.45 = 2'951.80 pro Tag
Sommer 07: 444'742.10 = 3’154.20 pro Tag Winter 06/07: 386'424.10 = 3’142.65 pro Tag



Lift

Endlich, werden Sie sagen, (leider, muss ich sagen) hat der alte Lift ausgedient. Altersbedingt (viele von Ihnen kennen das ja, oder?) hatte der Lift (Baujahr 1937) einige Macken. Ab Dezember wird niemand mehr stecken bleiben, niemand wird mehr in den Lift hinein- bzw. hinausfallen. All meine (Schaden)Freuden des Alltags werden Vergangenheit sein. Ich selbst bin übrigens nie mit dem Lift gefahren, war mir einfach zu gefährlich. Im November wird nun ein neuer Aufzug von der Firma Otis eingebaut. Die Grösse bleibt gleich, da kein Platz für einen grösseren Schacht vorhanden ist. Gesamtkosten: CHF 100'000.00 (wäre ein super Porsche für mich gewesen, oder?)



Schuhputzmaschinen

Im Juli, mitten in der Saison, erstanden wir vier Schuhputzmaschinen (CHF 1800.00 pro Stück). Nun können Sie (und ich auch) auf jedem Stock ihre Schuhe mit farbloser Schuhcrème polieren. Für Wanderschuhe oder andere stark verschmutzte Schuhe ist weiterhin die erst 40-jährige Reinigungsmaschine im Skikeller aufgestellt.


Gepäckwagen

Endlich sind die klapprigen alten Gepäckwagen ausrangiert. Dafür haben wir zwei schöne Gepäckwagen aus Messing mit rotem (Farbwahl ist ein Relikt aus meiner kommunistischen Vergangenheit) Teppichboden erstanden (Kosten CHF 1'000.00 pro Stück).



Skikeller

Immer strengere (und teilweise überflüssige) Gesetze haben uns (nach 2 Mahnungen) dazu gezwungen, für den Abfall einen abgeschlossenen Raum einzurichten. Dies wiederum war die Gelegenheit, um den Skikeller zu erneuern. In einer Ecke haben wir Backsteinmauern hochgezogen und Türen eingesetzt. Somit ist ein genügend grosser Raum für die zwei Müllcontainer entstanden. Die Wände des Skiraums wurden von Pepe, unserem Maurer, bis zur halben Höhe mit weissen Kacheln gefliest. Darüber hat die Wand einen neuen Anstrich erhalten.
Für etwas Luxus sorgt ein Schuhtrockner (CHF 4'690.00) für 31 Paar Schuhe. Sie (zumindest ein paar von Ihnen) werden am Morgen nicht mehr in kalte und klamme Ski- oder Wanderschuhe steigen müssen (und gleichzeitig sorgt die Maschine für eine gleichmässige Geruchsausbreitung des Fussschweisses).

 

Glacéwagen

Ein paar Wochen lang kamen die Gäste diese Sommersaison jeweils Mittwochs in den Genuss eines Glacébuffets als Dessert, serviert von Kathrin Achini (die teuerste Eisverkäuferin aller Zeiten). Die Begeisterung war gross (der Verzehr aber auch). Wir haben nun einen Glacéwagen von Mövenpick gemietet. Sie werden ab sofort regelmässig dieses Büffet mit (dem teuren, aber köstlichen) Mövenpickeis geniessen.

Duvets, Wäsche und Weiteres

Jeweils am Ende der Saison werden aus hygienischen Gründen alle Duvets und Kissen gereinigt. Dies führt zu Abnützung und wir müssen nun schon wieder 60 Duvets und Kissen ersetzen (CHF 11'000.00).
Die Tischsets in der Pizzeria sowie ein Teil der Tischwäsche im Speisesaal werden ersetzt (für CHF 8'600.00). Kaffeetassen und Saftgläser fürs Frühstück und verschiedene Gläser an der Bar müssen aufgestockt werden für CHF 7'700.00.

 

Flure im Altbau

Simon Perl, unser Kunstschmied, welcher uns die schmiedeeisernen Gitter für den Lichtschacht (siehe letztes Mailing) besorgte, hat irgendwo auch noch wunderschöne Wandlampen aus Schmiedeeisen (22 Stück à CHF 350.00) „ausgegraben“. Ein Teil davon finden Sie jetzt in den Fluren im ersten und zweiten Stock des Altbaus. Zusammen mit den neuen Teppichen von letzter Zwischensaison, strahlen die Flure nun wirklich ein schönes Ambiente aus.

 

ä Epidemie der Altersschwachen

(Hiermit meinen wir nicht unsere Gäste, sondern eine ganze Anzahl Maschinen vom Hotel). Als erstes fiel in der Frühstücksküche das Tassenrechaud (CHF 4'000.00) aus und war nicht mehr zu reparieren. Kaum war das Neue eingebaut, gab auch das Tellerrechaud (CHF 7'200.00) den Geist auf. Dieses musste ebenfalls ersetzt werden. Gleichzeitig bestellten wir neue Chromstahltische (CHF 2'800.00) für die Pâtisserie, denn die Kühlelemente unter dem alten Arbeitstisch funktionierten eh schon lange nicht mehr. So ist nun mehr und einfacher zu reinigende Arbeitsfläche vorhanden. Als nächstes meldete sich ein Teil des Motors der Küchenlüftung (CHF 1'200.00) in der Pizzeria ab, und dann auch gleich noch die Saladette, (kein weiblicher Vorname übrigens, sondern im Fachjargon eine Kühltheke für Salate), obwohl die ja erst vier Jahre alt ist (CHF 3'000.00).
Innerhalb von vier Wochen ging die Steuerung des Trockners und der Motor der Waschmaschine kaputt. Die gesamte Hotelwäsche musste auswärts gewaschen und getrocknet werden, was neben den Reparaturkosten in Höhe von CHF 7'200.00, noch zusätzliche Ausgaben von CHF 12'000.00 verursachte.
Da in der Pizzeria zu wenig Platz für richtig temperierten Wein ist, und auch die Abstellflächen immer knapp sind, bestellten wir zwei neue Weinschränke (CHF je 3'700.00, Massanfertigung), welche nun fix eingebaut werden und mit einer Holzfläche als Ablage versehen werden.
Der Computer im Backoffice ist wirklich alt und angeblich „sehr langsam“ (Ausrede für meine Frau und Kathrin Achini für längeres Verweilen im Hintergrund) und wird deshalb ebenfalls ausgetauscht.

 

Mitarbeitermensa

Die Mensa ist mehr als nur in die Jahre gekommen. Jetzt wird diese komplett neu gemacht. Auch das kostet CHF 40'000.00. Boden, Wände, alle Installationen und Küchenblock werden neu gemacht bzw. gekauft. Eine längst fällige und verdiente Investition für unsere Mitarbeiter.

 

Bergbahnen inklusive

Vorweg ist zu sagen, dass die Begeisterung über das Angebot „Bergbahnen inklusive“ weiterhin ungebrochen ist. Neu gelten die Karten aber nicht mehr für den Anreise- und Abreisetag. Grund: seit diesem Sommer sind endlich die meisten Engadiner Hotels bei oben genanntem Angebot mit dabei. Viele Hotels arbeiten jedoch mit Gruppen für nur eine Nacht und für die wäre das Verrechnungssystem sehr teuer geworden. Nun hat die Mehrheit sich für die neuen Regeln entschieden (auch Demokratie kann nachteilig sein). Wir haben mit den Bergbahnen auch darüber diskutiert, ob man nicht wenigstens einen der beiden Tage einschliessen könnte, waren jedoch bis heute erfolglos.

 

Anreise

Des öfteren waren Gäste enttäuscht oder (überflüssigerweise) empört, wenn sie ihr Zimmer nicht schon um 11:00 oder 12:00 beziehen konnten. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass die Gäste ihr Zimmer bis 11:00 behalten können, und dass an einem Samstag oft um die 80 Gäste abreisen und eben so viele auch wieder anreisen. Wir haben sieben Zimmerfrauen, die ca. 60 Zimmer machen müssen. Da bitten wir Sie um Verständnis, wenn die Zimmer erst um 14:00 bereit sind.

 

Reklamationen

Beim täglichen Willkommens-Apéritif erwähnen wir jedes Mal, dass Sie, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist, bitte sofort zu uns kommen. Denn alles was wir verbessern können, werden wir auch umgehend in die Wege leiten. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass Gäste erst bei der Abreise ein Anliegen vorbringen. Es ist für uns dann leider wirklich zu spät noch etwas zu ändern. Und Sie hatten dadurch vielleicht einen getrübten Urlaub (aber selbstverschuldet, oder?). Also, bitte teilen Sie uns Ihre Anliegen sofort mit!

 

Mitarbeiter

Nur vier Mitarbeiter haben uns nach dem Sommer verlassen. Es sind dies Margrit Ruppen von der Pizzeria und Carla dos Santos Teixeira (unser fünftes Zimmermädchen, die schwanger wird. Scheint ein fruchtbares Klima bei uns zu sein). In der Küche verlässt uns der Koch Ulrich Tryba und Piero Vano, der als Küchenhilfe angestellt war. Da wir dieses Jahr früh dran sind mit dem Mailing können wir Ihnen die Nachfolger dieser vier noch nicht bekannt geben.

 

Privates

Schlechte Nachricht: Ich bin Alkoholiker. Gute Nachricht: trocken seit dem 24. Juni 2007. Schlechte Nachricht: Die Erdinger Weissbierbrauerei muss seitdem Kurzarbeit anmelden. Gute Nachricht: Clausthaler (alkoholfreies Bier) hat seine Mitarbeiterzahl aufgestockt. Spass beiseite: der tägliche Alkoholkonsum (angefangen mit einer halben Flasche Wein zum Abendessen und anschliessend einigen Bieren zuviel) hat mich zum Alkoholiker werden lassen. Laut ärztlichem Befund muss ich nun mindestens zwei bis fünf Jahre ohne Alkohol auskommen. Ich habe dann eventuell die Möglichkeit, den Umgang mit dem Alkohol neu zu erlernen.
Anderes Thema: nach 23 Jahren mit meinem alten Motorrad und einem Unfall, ohne Personenschaden, eines Gastes mit diesem, habe ich mir nun eine neue (gebrauchte Suzuki Intruder, 1400 ccm, 11-jährig, Top Zustand) Maschine geleistet. Vor allem im Juni und Juli (während meine Frau und Nico für 3 Wochen in den Ferien waren) konnte ich einige schöne Passfahrten unternehmen.
A propos Ferien: nun kommen noch zwei harte Wochen auf mich zu. Ich mache Ferien nur mit meiner Frau. Nico hat ja leider Schule und wird während dieser Zeit von meinen Schwiegereltern (inklusive meiner Lieblings-Schwiegermutter) betreut.
Und zu guter letzt: Aufgrund meines ständigen Lamentierens hat sich nun das OK vom Engadiner Skimarathon entschlossen, einen Halbmarathon einzuführen (endet in Pontresina kurz vor meiner Haustür). Der ist aber wahrscheinlich immer noch zu lang für mich. Meine immer noch neue und nicht benutzte Ausrüstung und ich warten jetzt auf den Viertelmarathon.

 

Wir wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Natürlich würden wir uns sehr freuen, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen!