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| Neuigkeiten vom Engadinerhof | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gästeinformation Nr. 19/2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gästeinformation Nr. 17/2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gästeinformation Nr. 15/2008 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gästeinformation Nr. 14/2007 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Engadinerhof Gästeinformation Nr. 19/2010, Pontresina, im April 2010 Allegra liebe Gäste! Noch
ist es nicht Frühling im Engadin, auch wenn die ersten
Krokusse schon aus der Erde spriessen und das Ende des Winters
andeuten möchten. Die morgendlichen Temperaturen sind meist
noch einige Grade unter Null und man sieht immer noch Leute
in Skischuhen und Skiern auf den Schultern in Richtung Skigebiete
ziehen. Die Schneeverhältnisse eignen sich noch bestens
für ein paar schöne Abfahrten. ganz herzliches Dankeschön! für Ihre unermüdliche Treue zu unserem Hotel.
Legende:
LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung,
HP= Halbpension,
Wir haben unser Angebot verbessert. Ab Juni 2010 haben wir im ÖV inklusive auch die Strecke Maloja bis Chiavenna! inbegriffen. Das heisst: Sie können nun zusätzlich auch mit dem Postauto ins Bergell bis nach Chiavenna und Soglio gratis fahren.
Vielleicht
ist es noch etwas früh für dieses Thema, kommt doch
jetzt erst mal der Sommer. Doch sehr viele Gäste haben
bei der Abreise schon wieder gebucht für nächsten
Winter. Bei einigen haben wir es in der Hektik verpasst zu erwähnen,
dass wir die Preise im nächsten Winter erhöhen und
dafür möchten wir uns entschuldigen. Übrigens
hatten wir die Preise 4 Jahre nicht erhöht (hatte ich letztes
Jahr verpasst)! Neue Kassen Im Dezember, kurz vor Saisonstart haben wir erfahren, dass der defekte Bildschirm der einen Kasse nicht repariert werden kann. Auch sei unser Kassensystem, das wir 2003 angeschafft haben, bereits veraltet (was für eine kurzlebige Zeit). Wir tauschten also das ganze Kassensystem aus und zugleich auch die Kreditkartengeräte (die waren wirklich alt). Eine wirklich teure Angelegenheit. Strassenbau Nach langer Ankündigung wird die Strasse zwischen dem Engadinerhof und dem Hotel Bernina saniert. Gleich nach Ostern wurde mit dem Baggern und Bohren begonnen. Die Strassenarbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Und kosten uns als Anlieger mit fast 50% angrenzendem Land CHF 125.000,--. Rote Türhänger Wir haben festgestellt (für unsere Verhältnisse relativ schnell, nach über 11 Jahren!), dass die Türhänger die im Handel angeboten werden nicht wirklich für uns und für Sie geeignet sind. Die grüne Seite braucht es nicht, weil wir die Zimmer sowieso jeden Tag sauber machen. Nur die rote Seite ist wichtig, wenn Sie nämlich nicht gestört werden möchten. Immer wieder ist es aber zu Missverständnissen gekommen, weil die Karte in der Eile mit der falschen Farbe nach vorne hingehängt wurde, oder sie fällt runter und jemand hebt sie im Vorbeigehen auf und hängt sie auch mit der falschen Seite nach vorne auf. Da es im Handel keine Karten nur in rot gibt, haben wir jeweils zwei zusammengeklebt. Nun bitten wir Sie inständig, diese nicht auseinander zu reissen, sonst geht der Verbrauch dieser Karten ins Unermessliche (ist es nicht interessant, über was Kathrin Achini sich ereifern kann?). Hallenbad Wir möchten Sie nochmals daran erinnern, dass Sie bei uns an der Rezeption vergünstigte Tickets für das öffentliche Hallenbad von Pontresina erwerben können. Nur Hallenbad (Innen- und Aussenbecken) kostet CHF 8.00 statt CHF 10.00. Hallenbad und Sauna kosten CHF 20.00 statt CHF 24.00. Dies ist ein schönes Schlechtwetterprogramm (was ich Ihnen natürlich nicht wünsche), allerdings werden Sie bei Regen auch nicht die einzigen im Bad sein. Das Hallenbad wurde für 17 Millionen CHF (vieles durch meine Steuergelder) renoviert. Engadinerhofartikel Wieder
haben wir zwei neue Engadinerhofartikel angeschafft, beide Artikel
geeignet für den Sommer. Das eine ist ein Poloshirt und
dazu noch ein Gilet mit Windstopper-Funktion, beides wie gewohnt
in dunkelblau mit dem Engadinerhof-Logo versehen. Mitarbeiter Ganz
kurz eine Episode zu Beginn: Unser zweiter Küchenchef Loris
Modolo hat per Einschreiben am 20.04.10 seine Kündigung
geschickt. Er wird seinen Vertrag im Juni gar nicht erst antreten,
weil er etwas für ihn besseres gefunden hat. Wir haben
keine Handhabe dagegen und müssen nun noch jemanden suchen.
Was mich am meisten stört, ist der fehlende Mut vorbeizukommen
und zu sagen was Sache ist; nicht mal telefonieren. Stellen
Sie sich diese Geschichte mal umgekehrt vor. Wir würden
einem Mitarbeiter noch vor Arbeitsantritt kündigen. Die
Titelseite im Blick wäre mir sicher. Herzliche Gratulation! Anlässlich des Saisonabschlussessens im Hotel Morteratsch überreichten wir ihr einen grossen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem Engadin und die obligatorische Treueprämie von CHF 1'000.00. Ein freudiges Ereignis ganz anderer Art: Helder Valente, unser Portier aus Portugal, ist Vater geworden (die Mitarbeiter haben einfach zu viel Zeit)! Fabiana heisst seine süsse Tochter, die am 4. Februar geboren wurde (alle Frauen im Hotel sind begeistert, dabei schauen für mich alle Babys gleich aus). Im Mai feiert er dann mit seiner Sandra kirchlich Hochzeit in Portugal, im Kreise ihrer beider Familien. An der Rezeption verlässt uns Anja Reinhold zum zweiten Mal und nun wohl definitiv. Sie hat eine Stelle auf der Gemeinde in ihrem Wohnort Celerina gefunden, was ihr den täglichen Arbeitsweg nach Pontresina erspart. Die 50 % die sie diesen Winter abgedeckt hat, werden von Sarah Bossi übernommen, welche diese letzte Saison schon 50% an der Rezeption gearbeitet hat. Die restlichen 50% war sie in der Pizzeria tätig. An
Stelle von Sarah Bossi wird neu Tina Kohlrausch aus Deutschland
in der Pizzeria servieren. Claudia
Teixeira, die Ehefrau von Henrique Duarte Teixeira, unseren
Servicemitarbeiter in der Pizzeria, verlässt uns nach 4
1/2 Jahren. An ihre Stelle tritt Maria Sousa Lopes aus Portugal.
Nach nur einer Saison verlässt uns Odilia Da Silva Cardoso;
ihre Stelle übernimmt Elisa Turconi aus Italien. Privates Thema Haus: Der Umbau unseres Hauses ist in den letzten Zügen (ich auch). Wir werden Ende April endlich einziehen und hoffentlich zum letzten Mal umziehen (eigentlich schade, denn jetzt hat meine Frau richtig Erfahrung darin). Aber der Umbau geht weiter. Innen werden wir (fast) alles fertig haben, aber die Aussenarbeiten stehen noch an. Es fehlen noch die Fassadendämmung inklusive Verputzen und die Umgebungsarbeiten (Gras säen, Bäume und Sträucher pflanzen). Mitte Juli wird dann hoffentlich alles fertig sein. Thema
Ferien: (verfasst von meiner manchmal lieben Ehefrau) Wir wagen
einen zweiten Anlauf, mit unserem Wohnmobil nach Südengland
zu fahren. Dieses Reiseziel hatten wir schon letzten Frühling
auserkoren, da aber mein lieber ( lieber stimmt immer ) Ehemann
auf dem Internet „unter Wetter“ drei Regenschirme
sah, wurde das Ziel in hohem Bogen verworfen (ich bin halt flexibel).
Der Monat Mai soll betreffend Wetter der beste Reisemonat in
England sein (bis auf letztes Jahr)!! Wenn es uns in England
gefällt und das Wetter mitspielt!!!, werden wir nicht nur
Cornwall besuchen, sondern eventuell an der Westküste entlang
nach Norden fahren. Wer weiss, vielleicht bis nach Schottland,
denn der Whisky kann uns nichts mehr anhaben (ich glaube dies
ist eine Anspielung auf mein früheres Trinken). Erst machen
wir aber noch einen Abstecher nach Rust in den Europa-Park.
Damit liegt uns Nico schon lange in den Ohren. (Und wer muss
die ganze Strecke fahren?) Thema Familie: Nico beendet im Sommer bereits die dritte Klasse. Er ist (noch) ein guter Schüler und hat wie viele andere Kinder auch einige Hobbys. So spielt er im Verein Fussball, nimmt Gitarrenunterricht, geht einmal die Woche zum Tennis und war jetzt auch noch ein Jahr lang freiwillig im Schulchor. Meine Frau sehen Sie nur morgens im Hotel. Dies hat natürlich einen Grund: wir wollen für unseren Sohn kein Kindermädchen. Meine Frau ist mittags und abends zu Hause und kocht für Nico und sich selbst. Ich dagegen nehme diese beiden Mahlzeiten im Hotel ein (unser Küchenchef Paolo Coruna kocht einfach besser als meine Frau). Nico soll nicht darunter leiden, dass wir ein Hotel haben. Weihnachten, Neujahr und andere Feste sind für uns keine Freitage. Und in den Sommer-, Herbst- und Winterferien kann ich natürlich nicht weg. Aber dann „opfert“ sich meine Frau oder meine Schwiegereltern und begleiten unseren Sohn.
Nach diesem in der ganzen Schweiz schneereichen und
langen Winter
Etwas zu früh und sehr schnell ist der Winter im Engadin eingezogen. Erst noch genossen wir die farbigen Herbstwälder bei angenehmen Temperaturen, man konnte sich noch auf einer Bank an der wärmenden Sonne ausruhen. Zwei Tage später sank das Thermometer auf minus 12° Celsius, Schnee fiel bis ins Tal und man brauchte schon den Wintermantel und die gefütterten Stiefel. Doch gleichzeitig kommt mit dem Anblick der weiss verschneiten Berge die Freude auf den Winter. Man denkt ans Skifahren, Langlaufen (ich weniger als die anderen), Spazieren gehen im knirschenden Schnee usw. Bevor aber der Winter beginnt, möchten wir es nicht versäumen, Ihnen liebe Gäste herzlichen Dank zu sagen. Dank Ihrer unermüdlichen Treue haben wir unser Resultat einmal mehr verbessern können. Von einer Wirtschaftskrise war übrigens nichts zu spüren. Die einzige Krise während dem Sommer hatte ich mit meiner Frau. Ging aber schneller vorbei als die Bankenkrise und kam auch nicht ganz unerwartet (und unschuldig bin ich in solchen Fällen natürlich auch nicht). Und bis heute warten wir noch auf die angekündigte, ja fast angedrohte Schweinegrippe-Epidemie. Habe mühsam alle empfohlenen Schutzmassnahmen getroffen (z. Bsp. Küssen meiner Frau eingestellt), und dann kommt diese Grippe noch nicht mal. Na ja, aber wir sind (waren) auf jeden Fall gerüstet.
Legende:
LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung,
HP= Halbpension, Noch ein kurzer Hinweis betreffend Auslastung; über 100% ist natürlich nicht möglich. Offiziell haben wir 135 Betten. Aber mit 18! Zustellbetten kommen wir auf 153 Betten. Wir haben nämlich grosse Doppelzimmer, die von Familien mit 3 bis 5 Personen belegt werden. Dies ist der Grund für die über 100%ige Auslastung.
Anfangen
möchten wir mit drei Jubiläen, die wir diese Saison
zu feiern hatten.
Schon
10 Jahre bei uns sind Giuseppe Anelo unser
Maurer und Allrounder aus Italien, und Idriz Kerelaj,
Küchenhilfe aus dem Kosovo. Allen dreien herzliche Gratulation.
Anlässlich des Mitarbeiteressens im Hotel Saratz überreichten
wir Ihnen ein Geschenk und die obligatorische Treueprämie.
Zudem möchten wir sie hier mit einem Bild ehren und Ihnen
gleichzeitig zeigen, von wem wir reden.
Alvise Salami geht; und David Pohl ist bereits da. Er ist der neue Chef de Service, verantwortlich für Speisesaal und Bar. Des Weiteren verlässt uns im Speisesaal Rudi Graf, er geht zurück nach Österreich. Dafür kommt der Ungar Balazs Rajcsanyi, den Sie vom letzten Winter her kennen, wieder zurück. Ein weiteres Comeback erleben wir mit Roberto Pedrolini, der ein Jahr in Samedan im à la carte Geschäft gearbeitet hat. Sehr (zu?) anstrengend, darum kommt er gerne zurück. Für Fernando Gianoli war der für ihn ungewohnt (täglich) volle Speisesaal eine Überforderung, er hat uns noch während der Saison verlassen. Ab Winter werden Sie Ciro Arnone kennen lernen, einen weiteren italienischen Servicemann für den Speisesaal. An der Rezeption verlässt uns Dagmar Schmölz nach nur einer Saison. Sie sucht sich einen etwas ruhigeren Arbeitsplatz in einem kleineren Betrieb. Dafür kommt Anja Reinhold für eine 50% Anstellung zurück (und mit ihr die Organisation). Eine weitere Rezeptionistin suchen wir noch. In der Küche verlassen uns zwei Köche, Marco Valli und Fabio Cameroni, beide waren zwei Saison bei uns. Ersatz haben wir schon gefunden, in Simone Buzetti und Yario Pezzati, beides Italiener wie die Namen schon verraten. Nach nur knapp 2 Monaten hat uns die Küchenhilfe Ana Paula Ferreira, verlassen. Die Arbeit war ihr zu streng. Fast lückenlos hat Jorge Resende aus Portugal ihre Arbeit übernommen. In der Pizzeria verlässt uns nach fünf Saisons unser Koch Oliver Saupe. Er wird ersetzt durch Matteo Silvestri. Des weiteren verabschiedet sich Simone Stade, sie geht für ein Jahr nach Australien. Für Ersatz sind wir noch auf der Suche. Bei den Zimmermädchen haben wir zwei Abgänge zu melden: Laurinda Martins da Silva, die zurück nach Portugal geht und Patricia Monteiro Correia Pinheiro, welche eine Ganzjahresstelle in St. Moritz gefunden hat, wo auch ihr Mann arbeitet. Neu dazu kommt Micaela Bondolfi, ein junges Schweizer Mädchen aus dem Puschlav und Odilia da Silva Cardoso aus Portugal. Zusätzlich stellen wir noch eine Zimmerfrau zu 50% an: Lizinia Esteves Costa. Für
den Umbau unseres Hauses und für zukünftige Renovationen
im Hotel haben wir einen weiteren Handwerker angestellt, den
Italiener Gioacchino Gligora. Privates Thema Familie: Meine Frau und ich haben uns ein 50 Jahre altes Haus in Pontresina gekauft. Gleichzeitig hat mein Schwager das Haus der Schwiegereltern übernommen und diese (inklusive meiner Lieblings-Schwiegermutter) haben unsere ehemalige Wohnung bezogen. Wir haben übergangsweise während der Hausrenovierung eine 45 qm grosse Ferienwohnung gemietet. Für 4 Monate wäre diese Einschränkung kein Problem gewesen. Leider verzögert sich der Umbau enorm, und wir haben ab Mitte Dezember bis Ende März nochmals eine Wohnung gemietet. Das bedeutet drei Mal „zügeln“ in nur 8 Monaten (womit wir wieder bei dem eingangs erwähnten Thema Krise wären). Wobei ich ganz ehrlich zugeben muss: die ganzen Umzüge (Packen und Organisieren) macht immer meine (meistens) liebe Frau. Thema Hobby: Habe ich eigentlich keines, ausser Familie und Arbeit. Aber ich bin leidenschaftlicher Fussballfan. Und ich freue mich enorm, dass neben „meiner“ deutschen Nationalmannschaft auch meine zweite Lieblingsmannschaft, nämlich die Schweiz, die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika geschafft hat. Das schönste für mich als Deutscher (zusätzlich auch mit Schweizer Pass) wäre natürlich ein Endspiel: Deutschland – Schweiz. Und dann liebe (Schweizer) Gäste, gönne ich der Eidgenossenschaft von ganzem Herzen, aber wirklich von ganzem Herzen, den zweiten Platz. Laut meiner Frau ist dies ein alter Witz (dabei meine ich es ernst) von mir. Entschuldigung, dass Sie den Witz schon wieder hören müssen, aber er gefällt mir einfach ausgesprochen gut. Thema Ferien: Diesen Herbst sind meine Ferien wegen unserem Umbau leider entfallen. Im Rentenalter hole ich dann alles nach. Meine Frau und unser Sohn Nico haben diesen Sommer aber Ferien gemacht. Es ist uns wichtig, dass Nico keinerlei Nachteile durch unser Hotel entstehen. Dies bedeutet, dass er im Sommer wie auch im Herbst Ferien macht (und meine Frau opfert sich und geht mit, so dass Nico mit seinen 9 Jahren nicht alleine reisen muss). Thema Marathon: Dieses Mal lieber keinen Kommentar. Nun
bleibt uns nur noch, Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit,
frohe Festtage
... und wie immer: wir freuen uns sehr auf Ihren nächsten
Besuch!
Engadinerhof
Gästeinformation Nr. 17/2009, Pontresina, im Mai 2009 Allegra
liebe Gäste! Die
Einleitung stammt wie immer von Kathrin Achini: Ein Winter wie
seit 50 Jahren nicht mehr! (woher will sie das wissen?) Tiefverschneite
Wälder, Hausdächer mit üppigen Schneewülsten,
die über die Ränder hängen. Allerbeste Skipisten-
und Loipenverhältnisse, dies nur einige Schlagwörter
zu einem Märchenwinter, der erst ganz (für mich zu)
langsam seinem Ende zugeht. Ihnen
sei hier ganz herzlich gedankt!
Legende:
LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung,
HP= Halbpension,
Danke Helmut Pfeifer!
Speisesaal Die
Investition in neue Stühle, Vorhänge, Fenster, Heizkörperverkleidung,
in den 80! Jahre alten Eichenparkettboden und Lampenschirme
hat sich gelohnt! Der Speisesaal ist wunderschön geworden.
Auch wenn die meisten Gäste nur die eine oder andere Neuerung
wahrnehmen, das Gesamtbild hat unheimlich gewonnen. Die Rückmeldungen
sind motivierend. Inzwischen können wir uns schon gar nicht
mehr vorstellen, wie der Speisesaal vorher ausgesehen hat.
Sehr guten Anklang gefunden hat auch unser neuer Küchenchef Paolo Corona (d.h. seine Kochkünste und er!). Seine Küche ist klassisch, mediterran angehaucht und leicht. Beim Menüschreiben mussten wir uns erst etwas an seine vielfältigen und originellen Zusammenstellungen und Dekorationen gewöhnen. Deshalb entschuldigen Sie bitte, wenn unsere Beschreibung des Menüs nicht immer ganz mit der Variante auf Ihrem Teller übereingestimmt hat (z. Bsp. Cervelat statt dem angekündigten Filet). Viele von Ihnen haben Paolo Corona persönlich kennen gelernt, geht er doch fast jeden Abend von Tisch zu Tisch, um direkt von Ihnen eine Rückmeldung zu erhalten (bitte vorsichtig mit Kritik, er hat immer ein Messer dabei). Gästeehrung Lautsprecheranlage Wir
haben je vier Lautsprecher in der Halle und im Speisesaal einbauen
(wortwörtlich, nämlich in die Wand, der Perfektionist
in mir lässt grüssen) lassen. Dazu haben wir ein Mischpult
und ein Mikrophon gekauft, eine Investition von über CHF
5’000.00. Wir werden diese Zwischensaison keine grösseren Umbauten vornehmen. Wir sind ständig mit 4! Mitarbeitern (Pepe Anelo, unser Maurer, Helder Valente, unser Portier, Paola Corona, unser Küchenchef! und Henrique Texeira, unser Servicemann und Allrounder aus der Pizzeria) am Werken. Allein die Unterhaltsarbeiten werden 6 bis 8 Wochen benötigen. Ausserdem liegen genügend kleine Arbeiten an, Ausbesserungen hier und dort. Das meiste wird Ihnen gar nicht auffallen (warum mache ich es dann überhaupt?) und trotzdem sind sie nötig. So steht trotz allem schon wieder eine grosse Mulde vor dem Haus.
Unsere siebte! Ausgabe ist in Druck. Nach knapp 2 Jahren sind unsere 15'000 Prospekte aufgebraucht. War auch an der Zeit, denn die Bildergalerie ist nicht mehr aktuell (vor allem mein Bild; ohne Trinken und Rauchen habe ich zumindest optisch den Alterungsprozess etwas aufhalten können). Und unser neuer Küchenchef Paolo Corona ist nun auch mit einem Bild präsent.
Alvise
Salami hat jetzt im März sein 10-jähriges
Jubiläum bei und mit uns im Engadinerhof
gefeiert. Er war früher bei der Vorbesitzerfamilie Heinrich
schon für 12 Jahre im Engadinerhof beschäftigt. In
dem geschlossenen Sommer 1998 und unserem ersten Winter 98/99
war er zwei Saison im Hotel Müller. Und, alle Stammgäste
haben nach Salami gefragt, bis wir ihn dann in den Engadinerhof
zurückgeholt haben, wo er auch hingehört.
Im Vergleich zur letzten Saison ist der Mitarbeiterwechsel sehr gering dieses Jahr. An der Rezeption verlässt uns Anja Reinhold. Ihr Mann hat den Arbeitsplatz gewechselt und hat dadurch andere Arbeitszeiten. Die Betreuung ihrer fast 7 Jahre alten Tochter muss nun anders organisiert werden, und ist mit den Arbeitszeiten in einem Hotel nicht vereinbar. Sie hat in den 3 ½ Jahren die sie hier war, das Haus und die Gäste sehr gut kennen gelernt. Mit ihrer zuverlässigen und freundlichen Art ist sie sicher manchen von Ihnen vertraut geworden. Ich werde Sie vermissen! (Wer putzt jetzt eigentlich das Aquarium?). An ihrer Stelle beginnt im Juni Dagmar Schmölz aus Deutschland, welche schon mehrere Jahre im Engadin lebt und sich in der Region gut auskennt. Im Speisesaal verlässt uns für eine Saison der Ungar Balazs Rajcsanyi aus persönlichen Gründen. Er wird aber im nächsten Winter wieder zu uns stossen. Er wird ersetzt durch Fernando Gianoli aus Italien. Dieser war 10 Jahre in zwei verschiedenen 4 Sterne Hotels in St. Moritz beschäftigt (jetzt möchte er endlich mal in einem vollen Speisesaal mit nicht abgehobenen Gästen arbeiten). Und in der Küche verlässt uns Silvano Magnolia. An seiner Stelle arbeitet ab Juni Ana Paula Ferreira, eine sehr versierte Küchenhilfe aus Portugal. Fällt Ihnen bei der Zusammenstellung unser 33 Mitarbeiter etwas auf? Um ein gesundes Betriebsklima zu gewährleisten, darf keine Nation (und vor allem keine Frauen) die Überzahl haben. Wir haben je neun portugiesische, deutsche und italienische Mitarbeiter/innen. Dazu kommen noch zwei Schweizerinnen, ein Kosovo Albaner, eine Serbin, ein Österreicher und eine Ungarin.
Thema
Familie: Am 02. Dezember 1988 haben meine Frau und
ich uns kennen gelernt; letzten Dezember hatten wir also unser
20jähriges Jubiläum (meine Frau hat es gefeiert).
An Nico merken wir einfach, wie schnell doch die Zeit vergeht.
Und ich nehme an, dass es Ihnen genau so geht. Also meine Damen
und Herren, nutzen Sie die (noch verbleibende) Zeit, zum Beispiel
für einen schönen und ausgedehnten Urlaub bei uns
im Engadinerhof. Thema Marathon: Wie im Herbst schon angedeutet, wurde es mit dem Langlauf diesen Winter nichts für mich. Die Bedingungen waren diese Saison einfach zu gut. Ich wäre wahrscheinlich zu verwöhnt geworden und habe deshalb diesen Winter darauf verzichtet. Nach diesem wirklich traumhaften Winter mit sehr viel Schnee und ausgezeichneten Bedingungen für Langläufer, Skifahrer und Wanderer wünschen wir Ihnen einen sonnigen, warmen (und hochwasserfreien) Frühling und freuen uns sehr, wenn Sie uns bald wieder besuchen kommen!
Engadinerhof
Gästeinformation Nr. 16/2008, Pontresina, im Oktober 2008 Allegra
liebe Gäste!
Überall wurde der Sommer bejammert, bei uns im Engadin wie auch im Unterland. Es hätte zuviel geregnet, zuwenig Sonne gegeben und überhaupt sei es zu kalt gewesen (bitte nicht vergessen: weder das Leben noch das Wetter haben irgendetwas mit einem Wunschkonzert gemeinsam). Dabei war das alles nur halb so schlimm. Etwas mehr Regen bedeutet auch: Die Wiesen waren selten so grün, die Blumen haben selten so schön und lange geblüht. Und den goldenen Herbst geniessen wir immer noch. Und, unsere Belegung wurde nochmals ein Stück besser. Was wollen wir mehr!!! Die überragende Auslastung von 101% oder in Logiernächten ausgedrückt: 18'133 Übernachtungen haben wir wieder nur Ihnen zu verdanken, dafür ein riesengrosses Dankeschön! Immer
wieder denke ich, eine Steigerung ist nicht mehr möglich.
Und immer wieder werde ich eines besseren belehrt. Bitte machen
sie so weiter und belehren Sie mich Saison für Saison eines
besseren.
Legende:
LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung,
HP= Halbpension,
Grosse Ankündigung und nichts ist passiert! Schweren Herzens (dies gilt für KA und CH) und doch Ruckzuck (gilt für mich) mussten wir das Projekt einer Dachterrasse auf Eis legen. Laut erster Veranschlagung hätte uns diese Renovation CHF 150'000.00 gekostet. Das hätten wir auch gerne investiert für Sie (dieser Satz stammt von KA, und ist doch etwas geschleimt, stimmt`s?). Erst beim Öffnen des Dach`s stellte sich heraus, dass dieses Vorhaben mindestens doppelt so teuer kommt. Das Dach hätte komplett abgebaut und die Balken hätten ersetzt und verstärkt werden müssen. Das war uns dann doch zu teuer für einen relativ geringen Nutzen. So oft hätten Sie (Ausnahme: Frau Ingrid Simons) ja wahrscheinlich auch nicht da oben gelegen. Schliesslich kommt man ja hauptsächlich zum Wandern ins Engadin und nicht zum Sonnenbaden. Das Dach musste trotzdem neu gedeckt werden, damit es bei starkem Regen oder Schneeschmelze im Zimmer 228 nicht mehr reintropft. Mit diesem eingespartem (und trotzdem nicht vorhandenem) Geld können in naher Zukunft einige Zimmer renoviert werden.
Nun haben wir dafür ein anderes Projekt in Angriff genommen. Wir werden Sie im Dezember mit einem ziemlich „neuen“ Speisesaal überraschen. Giuseppe Anelo, unser Haustechniker und Maurer, und Helder Valente, unser Allrounder und Portier, haben bereits angefangen den alten Teppich (die Stolperfalle und Volksbelustigung ist damit leider weg) rauszureissen. Darunter ist ein wunderbares Eichenparkett im Fischgratmuster. Dieses wird abgeschliffen und versiegelt (macht Schreinerei Markus Rauch aus Pontresina, der Mann unserer neuen Servicekraft) und passt dann hervorragend zu den schönen Holzwänden. Wir bekommen neue Fenster und Holzverkleidungen (Schreinerei Conradin Schwab und Partner, Pontresina) verdecken die Heizkörper. Die Vorhänge und Lampenschirme werden ausgetauscht. Die Tischplatten der quadratischen Tische werden alle durch runde Tischplatten ersetzt, der Fuss bleibt der alte. Dazu kaufen wir 160 neue Stühle in dunkelbraunem Kunstleder. Ein Läufer (natürlich in rot, ausgerollt wie bei Staatsempfängen) durch den ganzen Speisesaal, wird halbwegs die enorme Geräuschkulisse (60% unserer Gäste sind ja weiblich und reden entsprechend mehr) eindämmen. Stühle, Gardinen, Teppich und Lampenschirme kommen von der Firma transmobilia Hotel Concept AG aus Muhen in der Schweiz. Eine Gesamtinvestition von cirka CHF 200’000.00.
Seit 2 Monaten „betreuen“ wir an der Rezeption ein Aquarium voller Fische. Anja Reinhold von der Rezeption hat dieses mitgebracht, da ihre Familie sich ein Salzwasser-Aquarium angeschafft hat. Wir haben kurzerhand ein Loch in die hintere Wand der Rezeption gehauen. Nun können die verschiedenen bunten und auch weniger bunten Fische von der Flurseite wie auch von der Rezeptionsseite her beobachtet werden (dient zur Beruhigung, also bitte vor einer Beschwerde eine Stunde Fische schauen).
Wie
wir Ihnen im letzten Mailing geschrieben haben, wurde die ehemalige
Bibliothek zum Fumoir (Übersetzung für unsere deutschen
Gäste: Raucherzimmer) umgenutzt. Mittlerweile ist das Raucherzimmer
auch entsprechend eingerichtet. Mitten in der Saison bestellten
wir schöne Sessel aus dunkelbraunem Kunstleder, dazu passende
Tischchen und entsprechende Dekorationen. Somit ist das Fumoir
nun stilgerecht für die mittlerweile wirklich diskriminierten
Raucher eingerichtet. Das
Haus ist von aussen ja schon eine Weile schön beleuchtet.
Gestört hat uns jedoch immer, dass das Leuchttransparent
Engadinerhof nicht unserer Logofarbe entsprach. Braun-orange
anstatt blau-orange. Wahrscheinlich ist es nicht vielen aufgefallen,
dass wir dieses Transparent im Frühling in unseren Farben
haben spritzen lassen. Doch für meine Augen ist es eine
Wohltat. Sie
erinnern sich sicher an diesen Titel in unserem Mailing Nummer
12 vom Oktober 2006. Da bin ich gerade von einer 5 1/2 Monate
dauernden Veloreise durch Zentralasien (Anmerkung Bertram: sehr
müde) heimgekommen. Es ist nun nicht etwa so, dass ich
schon wieder verreise. Im Gegenteil, diesen Winter können
Sie sich bildlich in diese Region entführen lassen. Mein
Lebenspartner Andreas Kramer geht auf Tournee mit seiner Multivisionsschau
über unsere Erlebnisse und Abenteuer in Kasachstan, Kirgisistan,
Tadjikistan, Turkmenistan und Usbekistan.
Seit
längerem erfahren wir diesen Herbst einen grossen Mitarbeiterwechsel.
Mal freiwillig, mal nicht ganz so freiwillig. Jeder Wechsel
birgt dafür eine neue Chance zur Verbesserung. Nicole Schönholz aus Deutschland, die diesen Sommer ebenfalls in der Pizzeria tätig war, geht zurück ins Bernbiet, welches ihr besser zusagt als das Engadin (wegen der Geschwindigkeit?). Für diese zwei freien Stellen in der Pizzeria haben wir Simone Stade aus Deutschland und die Ungarin Dora Giricz eingestellt. Einen
grossen Wechsel gibt es in der Küche. Da bleiben nur unsere
drei bewährten Hilfskräfte Valentina Levi, Idriz Kerelaj
und Silvano Magnolia. Es verlassen uns der Küchenchef Peter
Klärding, des weiteren die Köche Anja Koch und Kay
Leitmeyer. In der Pizzeria verlässt uns auch Mila Santos da Tavares nach 9 Jahren. Anfangs arbeitete sie als Küchenhilfe. Dank ihrem grossen Interesse und unermüdlichen Einsatz lernte sie den Posten des Pizzaiolo zu übernehmen, welchen sie die letzten 4 Jahre mit viel Engagement bestritt. Diesen Posten wird nun Armando Conte, ein sehr erfahrener Pizzabäcker aus Italien, übernehmen. Im Speisesaal geht Roberto Pedrolini weg. Er wird fortan seinen italienischen Charme in seinem Wohnort Samedan in einem à la carte Restaurant versprühen. Seine Stelle geht an Balazs Rajcsanyi (keine Ahnung wie man das ausspricht) aus Ungarn. Christiane Gass hat uns schon Mitte September wieder verlassen. Sie war schon das zweite Mal bei uns und ist kurzfristig eingesprungen für eine Servicemitarbeiterin, welche im Juni gar nicht erst angereist ist. Das gibt es leider auch immer wieder. Irene Rauch, endlich mal wieder eine echte Einheimische (dies bedeutet: kein Hochdeutsch!) aus Pontresina komplettiert unser Team im Service. Auf der Etage verlässt uns Manuela Freitas da Silva Cruz. Sie war 5 Jahre bei uns und hat sehr gute Arbeit geleistet. Ersetzt wird sie durch Tanja Dos Santos Carvalho. Und
zu guter letzt kommen wir zur Rezeption: Kathrin Kokernak war
nur für eine Saison angestellt. Ab Dezember wird unser
Empfangsteam durch Sandra Müller (redet ähnlich gerne
und viel wie Ihre Vorgängerin) aus Deutschland verstärkt
. Thema „Ich“: in dieser Rubrik erfahren Sie natürlich nicht alles von mir. Nichts über meine glückliche Ehe zum Beispiel (meine Frau CH ist glücklich und ich bin verheiratet). Aber kennen Sie Dystonie? Dies ist ein so genannter Schreibkrampf. Vor Jahren habe ich das mal erwähnt. Das Schreiben fällt mir immer schwerer und ich ernte erstaunte Blicke, wenn ich schreibe, weil es etwas unbeholfen wirkt. Dystonie ist eine motorische Störung im Kleinhirn. Diese betrifft nur eine spezifische Bewegung. Sonst bin ich eigentlich ganz normal (laut KA & CH aber auch nicht immer). Übrigens, seit September habe ich einen Schweizer Pass und bin stolz darauf. Ich durfte meinen Deutschen Pass behalten, denn ich möchte meine Nationalität natürlich nicht verleugnen; allein schon wegen Fussball nicht (liebe Schweizer, wo liegt übrigens Luxemburg?). Thema Urlaub & Familie: Nico ist jetzt in der zweiten Klasse. Die Schule macht ihm immer noch sehr viel Spass. Vor allem die Pausen sagt er (also doch mein Sohn). Herbstferien hatte er die ersten beiden Wochen im Oktober. Dies bedeutet, dass CH und ich allein in die Ferien gehen werden. Zwei Wochen mit dem Wohnmobil nach Deutschland ab Mitte November. Gleichzeitig verbinden wir diesen Urlaub mit dem Besuch zweier Ausstellungen von Bädern und Hotelzimmern für einen zukünftigen Umbau. Thema Marathon: Meine Kondition hat übrigens diesen Sommer nicht gelitten. Konnte auch nicht, weil ich keine besitze und leider auch keine aufgebaut habe. Die Chancen für den Marathon stehen also nicht all zu gut. Gibt es eigentlich ein Alterslimit für die Teilnahme?
Wir
wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest
Engadinerhof Gästeinformation Nr. 15/2008 Pontresina, im April 2008
Während
unsere weiblichen Gäste (hoffentlich) den Frühjahrsputz
erledigen, deren Männer (alibimässig) rund ums Haus
oder im Garten werken und beide dabei vielleicht von ein paar
Tagen Erholung im Engadin träumen, dröhnen bei uns
schon wieder die Bohrer, der Staub steigt uns in die Nase, der
Dreck fliegt uns um die Ohren, kaum dass der letzte Gast unser
Haus verlassen hat. Ein schöner Lärm, wissen wir doch
dadurch, dass wieder Neues entsteht oder Altes endlich repariert
wird. Vielen herzlichen Dank!
Hier unsere aktualisierte Statistik:
Legende:
LN = Logiernächte, AL = Auslastung, HP = Halbpension, U
= Umsatz,
Schweiz: 8.092 LN = 64% Deutschland: 3.737 LN = 29,5% Irland: 264 LN = 2,1% (aber 4,2% vom Getränkeumsatz, wirklich super) England: 187 LN = 1.66% Niederlande: 186 LN = 1.65% Frankreich: 129 LN = 1.14%. Der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Gäste aus Österreich, Spanien, USA, Belgien und Italien.
Gesamtsumme der Investitionen in diesem ersten Halbjahr 2008: CHF 200.000,00. Ich werde Ihnen in diesem Mailing keine einzelnen Geldbeträge mehr auflisten, davon hatten Sie im letzten Rundbrief genug gehört. Sie wissen ja nun, wo (wenigstens teilweise) „Ihr“ Geld hingeht.
Am
letzten Tag vor dem Wintersaisonstart konnten wir den neuen
Lift in Betrieb nehmen. Wie das so oft geschieht, war der Umbau
schlussendlich grösser als erwartet. Anpassungen am Liftschacht
mussten gemacht werden und das Motorensystem ist ein anderes,
was zu weiteren baulichen Massnahmen führte. Von aussen
sieht er noch grau und unscheinbar aus, mag noch nicht so recht
zum Holz daneben passen. Doch zum schön streichen war keine
Zeit mehr. Wenn unser Maler Marcel wieder zurück ist, holen
wir das nach. Dafür glänzt er innen drin umso mehr
mit viel Messing und dem grossen Spiegel. Nun kann man nicht
nur kontrollieren ob die Schminke nicht verschmiert ist, sondern
auch gleich noch ob das Kleid richtig sitzt, und die Schuhe
hoffentlich geputzt sind, denn der Spiegel reicht von der Decke
bis zum Boden. Dach Das
Dach vom vorderen Haus, dem ältesten Teil des Hotels, muss
saniert werden. Es kam schon einige Male vor, dass die Gäste
im Zimmer 228 die Betten auseinander schieben mussten, um einen
Eimer dazwischen zu stellen. Sonst wäre aus Ihren Betten
ein Wasserbett geworden. Badetücher Wie
in jeder Zwischensaison gibt es Dinge die ersetzt werden müssen.
Heuer sind es unter anderem die Bade- und Handtücher. Wir
haben uns für die Luxusvariante entschieden. In allen neuen
Zimmern werden Sie sich ab Juni mit 150 cm x 100 cm grossen,
flauschigen Badetüchern abtrocknen können (gleiche
Qualität und Grösse finden Sie im 5-Sterne Hotel Carlton
in St. Moritz). Selbstverständlich werden auch diese mit
unserem Engadinerhof Logo versehen sein. Fixleintücher Des
weiteren haben die Fixleintücher nicht mehr die gewünschte
Spannung (wie in mancher Ehe) und werden ebenfalls ersetzt. Nichtraucherzimmer Ab
der Wintersaison (ich weiss, erst kommt noch die Sommersaison,
aber wir möchten Sie heute schon vorbereiten) werden alle
unsere Zimmer Nichtraucherzimmer sein. Fumoir einzurichten.
In der ehemaligen Bibliothek bauen wir eine gute Lüftung
ein und entfernen die Regale. Ein paar Sitzgruppen mit kleinen
Tischchen werden den Raum zu einem gemütlichen Raucherzimmer
machen. Dafür opfern wir die Bibliothek Diese
war ja nicht unbeliebt und wir haben lange überlegt, wie
und wo wir all die Bücher unterbringen könnten. Nun
sind wir daran, im Salon mehrere Bücherregale in die Wände
zu bauen. Somit gewinnt der neue Salon an Gemütlichkeit
und die Leseratten unter Ihnen müssen nicht auf Ihre geistige
Nahrung verzichten. Eisverkauf und Glacékarte Das
Mövenpick Eis ist unbestritten sehr gut, wovon Sie sich
ja jeweils Mittwochs an unserem Glacébuffet selbst überzeugen
konnten. Neu war diesen Winter, dass wir das Eis in einem speziellen
„Carretino“ von der Firma Preiserhöhung Nach
der Preiserhöhung für diesen Sommer werden wir auch
im nächsten Winter die Preise anheben. CHF 5.00 pro Person/Tag
für Übernachtung/Frühstück und für
die Pauschalangebote. Die Halbpension erhöhen wir von CHF
25.00 auf CHF 28.00. Ziel der Preiserhöhungen ist nicht
eine Gewinnsteigerung sondern nur die Beibehaltung des jetzigen
Gewinns! Bergbahnen Zu
unser aller Erleichterung haben die Bergbahnen ihre Regeln wieder
gelockert. Wir dürfen Ihnen die Karten für die Bergbahnen
und den öffentlichen Verkehr wieder ab dem Anreisetag und
auch für den Abreisetag abgeben. Mitarbeiter Zum
ersten Mal in unserem nun fast 10-jährigem Wirken im Engadinerhof
entlassen wir einen Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand:
Pierluigi Lingeri. 8 Jahre war er bei uns, jede Sommer- und
Wintersaison. Nun mit 65 Jahren hat er seine Pension wirklich
verdient und wir haben ihn gebührend verabschiedet. Küche Wir
kaufen neue Küchenmaschinen, und ersetzen die Zuluft der
Lüftung komplett. Neue Regale in Chromstahl ersetzen die
alten Holzregale und erfüllen somit die Anforderung der
Lebensmittelkontrolle. Privates Nachdem
ich ja, wie bereits im letzten Mailing erwähnt, seit dem
24. Juni letzten Jahres nicht mehr trinke, bin ich auch noch
seit dem 9. November 2007 ein glücklicher (und zu Beginn
sehr nervöser) Nichtraucher. Durch diesen sehr seriösen
Lebenswandel bin ich jetzt in der Lage, einige Male pro Woche
den Frühdienst (ab 07.00 Uhr) zu übernehmen. Vorher
war dies wegen zombieartigem Aussehen, übelster Laune und
Alkoholfahne natürlich nur begrenzt möglich.
Engadinerhof Gästeinformation Nr. 14/2007 Pontresina, im Oktober 2007
Wissen Sie eigentlich was uns dieses Mailing kostet? CHF 9’756.00!! Also bitte komplett lesen und weitergeben. Ist dies nicht eine wunderschöne poetische Einleitung? (So bin ich halt, Romantiker durch und durch). Nun aber zur Sache (Schätzchen): Die Sommersaison 2007 ist vorbei und: wow!!, wir sind überwältigt vom Resultat. Was für ein Ergebnis! Trotz des schon sehr guten Sommers 2006 konnten wir die Übernachtungszahlen auf knapp 18'000 steigern, genauer gesagt auf 17’956. Damit haben wir diesen Sommer wieder die meisten Übernachtungen von allen Hotels in Pontresina (Ausnahme: Clubhotel Schloss). Das ist eine Auslastung von 100%! Natürlich war nicht immer jedes Zimmer belegt, wir haben ja offiziell nur 135 Betten. Doch mit allen Notzimmern, Zusatzbetten und Kinderbetten für Familien kommen wir auf 135 Übernachtungen pro Tag. Sie können sich ja vorstellen wie begeistert wir sind! Und das haben wir wiederum nur dank Ihnen erreicht, weil Sie immer wieder zu uns kommen und weil Sie uns (hoffentlich?) ganz aktiv weiterempfehlen. Also,
(merken Sie den Unterschied? Früher gab es „nur“ ein ganz herzliches Dankeschön)
Hier unsere aktualisierte Statistik:
Legende: LN= Logiernächte, ÖT= Öffnungstage, AL= Auslastung, HP= Halbpension, U= Umsatz, p.T./Gast= Umsatz pro Gast und Tag, k.A. = keine Angaben möglich
Pizzeria-Statistik
Im
Juli, mitten in der Saison, erstanden wir vier Schuhputzmaschinen
(CHF 1800.00 pro Stück). Nun können Sie (und ich auch)
auf jedem Stock ihre Schuhe mit farbloser Schuhcrème
polieren. Für Wanderschuhe oder andere stark verschmutzte
Schuhe ist weiterhin die erst 40-jährige Reinigungsmaschine
im Skikeller aufgestellt. Gepäckwagen Immer
strengere (und teilweise überflüssige) Gesetze haben
uns (nach 2 Mahnungen) dazu gezwungen, für den Abfall einen
abgeschlossenen Raum einzurichten. Dies wiederum war die Gelegenheit,
um den Skikeller zu erneuern. In einer Ecke haben wir Backsteinmauern
hochgezogen und Türen eingesetzt. Somit ist ein genügend
grosser Raum für die zwei Müllcontainer entstanden.
Die Wände des Skiraums wurden von Pepe, unserem Maurer,
bis zur halben Höhe mit weissen Kacheln gefliest. Darüber
hat die Wand einen neuen Anstrich erhalten. Glacéwagen Ein
paar Wochen lang kamen die Gäste diese Sommersaison jeweils
Mittwochs in den Genuss eines Glacébuffets als Dessert,
serviert von Kathrin Achini (die teuerste Eisverkäuferin
aller Zeiten). Die Begeisterung war gross (der Verzehr aber
auch). Wir haben nun einen Glacéwagen von Mövenpick
gemietet. Sie werden ab sofort regelmässig dieses Büffet
mit (dem teuren, aber köstlichen) Mövenpickeis geniessen. Duvets, Wäsche und Weiteres Jeweils
am Ende der Saison werden aus hygienischen Gründen alle
Duvets und Kissen gereinigt. Dies führt zu Abnützung
und wir müssen nun schon wieder 60 Duvets und Kissen ersetzen
(CHF 11'000.00). Flure
im Altbau
Epidemie der Altersschwa(ä)chen Mitarbeitermensa Die
Mensa ist mehr als nur in die Jahre gekommen. Jetzt wird diese
komplett neu gemacht. Auch das kostet CHF 40'000.00. Boden,
Wände, alle Installationen und Küchenblock werden
neu gemacht bzw. gekauft. Eine längst fällige und
verdiente Investition für unsere Mitarbeiter. Bergbahnen inklusive Vorweg
ist zu sagen, dass die Begeisterung über das Angebot „Bergbahnen
inklusive“ weiterhin ungebrochen ist. Neu gelten die Karten
aber nicht mehr für den Anreise- und Abreisetag. Grund:
seit diesem Sommer sind endlich die meisten Engadiner Hotels
bei oben genanntem Angebot mit dabei. Viele Hotels arbeiten
jedoch mit Gruppen für nur eine Nacht und für die
wäre das Verrechnungssystem sehr teuer geworden. Nun hat
die Mehrheit sich für die neuen Regeln entschieden (auch
Demokratie kann nachteilig sein). Wir haben mit den Bergbahnen
auch darüber diskutiert, ob man nicht wenigstens einen
der beiden Tage einschliessen könnte, waren jedoch bis
heute erfolglos. Anreise Des
öfteren waren Gäste enttäuscht oder (überflüssigerweise)
empört, wenn sie ihr Zimmer nicht schon um 11:00 oder 12:00
beziehen konnten. Halten Sie sich bitte vor Augen, dass die
Gäste ihr Zimmer bis 11:00 behalten können, und dass
an einem Samstag oft um die 80 Gäste abreisen und eben
so viele auch wieder anreisen. Wir haben sieben Zimmerfrauen,
die ca. 60 Zimmer machen müssen. Da bitten wir Sie um Verständnis,
wenn die Zimmer erst um 14:00 bereit sind. Reklamationen Beim
täglichen Willkommens-Apéritif erwähnen wir
jedes Mal, dass Sie, wenn irgend etwas nicht in Ordnung ist,
bitte sofort zu uns kommen. Denn alles was wir verbessern können,
werden wir auch umgehend in die Wege leiten. Leider kommt es
aber immer wieder vor, dass Gäste erst bei der Abreise
ein Anliegen vorbringen. Es ist für uns dann leider wirklich
zu spät noch etwas zu ändern. Und Sie hatten dadurch
vielleicht einen getrübten Urlaub (aber selbstverschuldet,
oder?). Also, bitte teilen Sie uns Ihre Anliegen sofort mit! Mitarbeiter Nur
vier Mitarbeiter haben uns nach dem Sommer verlassen. Es sind
dies Margrit Ruppen von der Pizzeria und Carla dos Santos Teixeira
(unser fünftes Zimmermädchen, die schwanger wird.
Scheint ein fruchtbares Klima bei uns zu sein). In der Küche
verlässt uns der Koch Ulrich Tryba und Piero Vano, der
als Küchenhilfe angestellt war. Da wir dieses Jahr früh
dran sind mit dem Mailing können wir Ihnen die Nachfolger
dieser vier noch nicht bekannt geben. Privates Schlechte
Nachricht: Ich bin Alkoholiker. Gute Nachricht: trocken seit
dem 24. Juni 2007. Schlechte Nachricht: Die Erdinger Weissbierbrauerei
muss seitdem Kurzarbeit anmelden. Gute Nachricht: Clausthaler
(alkoholfreies Bier) hat seine Mitarbeiterzahl aufgestockt.
Spass beiseite: der tägliche Alkoholkonsum (angefangen
mit einer halben Flasche Wein zum Abendessen und anschliessend
einigen Bieren zuviel) hat mich zum Alkoholiker werden lassen.
Laut ärztlichem Befund muss ich nun mindestens zwei bis
fünf Jahre ohne Alkohol auskommen. Ich habe dann eventuell
die Möglichkeit, den Umgang mit dem Alkohol neu zu erlernen.
Wir
wünschen Ihnen heute schon ein frohes Weihnachtsfest |
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